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08.01.2009

08:27 Uhr

Autokrise

In Japan bleiben deutsche Autos stehen

Der japanische Automarkt liegt am Boden. Betroffen sind davon nicht nur inländische Hersteller. Auch Volkswagen, Mercedes-Benz und Co müssen herbe Verluste einstecken.

HB TOKIO. Neben den Verkäufen im Inland produzierter Autos ist in Japan auch der Absatz von deutschen und anderen Importwagen im vergangenen Jahr stark gesunken. Wie der Verband der Autoimporteure am Donnerstag mitteilte, ging der Absatz um 17,3 Prozent auf 219 231 Fahrzeuge zurück. Das ist der tiefste Stand seit 15 Jahren. Am besten schnitt noch der Volkswagen-Konzern ab, der mit 45 522 Autos 12,4 Prozent weniger verkaufte als im Vorjahr. Mit einem Marktanteil bei Importautos von 20,76 Prozent hielt Volkswagen aber seine Spitzenstellung.

An zweiter Stelle rangierte Mercedes-Benz mit einem Marktanteil von 16,88 Prozent. Die Marke mit dem Stern setzte rund 37 000 Fahrzeuge ab, ein Rückgang um 21 Prozent. Auf Platz Drei landete BMW mit einem Marktanteil von 16,40 Prozent. Der Konzern erlebte in Japan ein Absatzminus zum Vorjahr von 23,7 Prozent auf 35 945 Fahrzeuge.

Bezogen allein auf den Monat Dezember sackte der Absatz von Importautos, einschließlich der von japanischen Anbietern, drastisch um 30,2 Prozent auf 18 913 Einheiten und damit im achten Monat in Folge, wie der Verband weiter mitteilte. Auch die Zahl der Neuwagenverkäufe in Japan war im vergangenen Jahr gesunken, und zwar auf den tiefsten Stand seit 34 Jahren. Insgesamt wurden rund 3,2 Mio. Neuwagen verkauft, 6,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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