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16.04.2018

08:54 Uhr

Automatisierte Produktion

Tesla-Chef Musk erklärt die Produktionsprobleme beim Model 3

Elektropionier Tesla hängt bei der Produktion des Model 3 deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gründer Elon Musk erklärt nun, woran es hapert.

Tesla-Chef Elon Musk stellt den ersten Wagen des günstigeren Tesla-Fahrzeugs Model 3. Es sollte serienmäßig am Band produziert werden. Die ankündigten Zahlen konnte Tesla bisher aber nicht liefern. dpa

Elon Musk

Tesla-Chef Elon Musk stellt den ersten Wagen des günstigeren Tesla-Fahrzeugs Model 3. Es sollte serienmäßig am Band produziert werden. Die ankündigten Zahlen konnte Tesla bisher aber nicht liefern.

Palo AltoTesla-Chef Elon Musk hat eingeräumt, dass die Produktionsprobleme beim neuen Elektroauto Model 3 von einer übertriebener Automatisierung verschärft wurden. In einem Interview des TV-Senders CBS bestätigte Musk, dass Roboter die Fertigung in einigen Fällen verlangsamt hätten. „Wir hatten dieses verrückte, komplexe Netzwerk von Laufbändern. Und es funktionierte nicht, also sind wir es losgeworden“, nannte er als Beispiel.

Später fügte Musk bei Twitter hinzu: „Ja, die übertriebene Automatisierung bei Tesla war ein Fehler. Um genau zu sein, mein Fehler. Menschen sind unterbewertet.“

Es ist ein ungewöhnliches Eingeständnis für Musk, der sich stets fasziniert vom Potenzial der automatisierten Produktion zeigte. Er sprach von der „Maschine, die Maschinen baut“, und Robotern, die sich schneller bewegen, als das menschliche Auge erkennen kann. Um die Vision umzusetzen, kaufte Tesla unter anderem den deutschen Maschinenbauer Grohmann aus Prüm in Rheinland-Pfalz.

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Die Produktionszahlen beim Model 3 fallen besser aus als befürchtet, der Aktienkurs steigt. Tesla-Chef Elon Musk kann wieder aufatmen.

Musk sagte in dem Interview auch, dass ins Model 3 „zu viele neue Technologien auf einmal reingepackt“ worden seien. „Das hätte gestaffelt werden müssen.“ Das Model 3 soll mit einem Preis von 35.000 Dollar vor Steuern und Vergünstigungen Elektromobilität aus der Nische in einen breiteren Markt bringen. Tesla bekam über 400.000 Reservierungen für das Fahrzeug, müht sich aber seit dem offiziellen Produktionsstart im Sommer 2017, diese abzuarbeiten.

Der Firmenchef wollte die Produktion bereits zum Ende des vergangenen Jahres auf 5.000 Wagen pro Woche bringen. Dieses Ziel wurde auf Ende Juni verschoben. Ende März fertigte Tesla gut 2.000 Model 3 wöchentlich.

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Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr V. L.

16.04.2018, 19:06 Uhr

Versprechungen und Realität bei TESLA:
1.Quartal 2017: = 260
4.Quartal 2017: 12 Wochen mit Schnitt 136 = 1.632 + KW52 793 = 2.425
1.Quartal 2018: 10 Wochen mit Schnitt 775 = 7.746 + KW13 2.020 = 9.766
(im Februar 2 Wochen Pause sonst 12 Wochen mit Schnitt 646)
2.Quartal 2018: KW14 2.071 = 2.071
gesamt 2018: 11.837
gesamt: 14.522
Wann platzt die TESLA-Blase | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1184671-40991-41000/platzt-tesla-blase

Herr V. L.

16.04.2018, 19:08 Uhr

Fehler; sollte heißen "3."Quartal 2017: = 260

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