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02.03.2004

07:17 Uhr

Automobilbranche steckt zur europäischen Nabelschau in der Schweiz im Stimmungstief

Genf wartet auf das Frühlingserwachen

Von Frühlingsgefühlen wird in diesem Jahr auf dem Genfer Automobilsalon nur wenig zu spüren sein: Der Preiskampf bleibt hart, und der Absatz stagniert. Entsprechend hoch sind die Überkapazitäten, und die sinkenden Margen verderben den Automobilherstellern auf dem europäischen Markt gehörig die Laune.

hof GENF. Nach einem extrem schlechten Januar und einem schwachen Februar „schauen nun alle auf den März. Wenn der schwach bleibt, werden im April viele auf Moll machen und ihre Prognosen korrigieren“, glaubt Henrik Lier, Autoexperte der WestLB.

Von der Frühjahrspräsentation in Genf, die ab Donnerstag für die Allgemeinheit zugänglich sein wird, werden kaum Impulse erwartet. Das wurde schon im Vorfeld deutlich: Die Ingolstädter Audi AG zog die Präsentation des A 6 vor den Messetermin, Porsche verzichtet in Genf gänzlich auf wichtige Neuvorstellungen. Mit dem Peugeot 407, dem BMW 5er Touring, den Mercedes- Modellen SLK und CLS, dem Mini Cabrio, dem Colt der notleidenden Daimler-Beteiligung Mitsubishi, dem Seat-Van Altea und Toyotas Corolla Verso werden nur wenige wichtige Serien-Neuheiten zu sehen sein. „Es gibt wenig spektakuläre Produkte und es zeichnen sich keine Trends ab“, beschreibt Willi Diez, Präsident des Instituts für Automobilwirtschaft, die Situation der diesjährigen Frühjahrsmesse. Allein einige Technikstudien werden die Herzen der Autofans wirklich höher schlagen lassen.

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