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06.05.2014

11:48 Uhr

Automobilzulieferer

Conti bereit für weiteren großen Zukauf

Conti-finanzvorstand Schäfer gibt sich selbstbewusst und schließt eine weitere Milliarden-Übernahme nach dem Kauf von Veyance nicht aus. Für das Kerngeschäft des Zulieferers sieht es im zweiten Quartal zudem gut aus.

Conti-Mitarbeiter können sich auf weitere Kollegen einstellen. dpa

Conti-Mitarbeiter können sich auf weitere Kollegen einstellen.

HamburgDer Autozulieferer Continental schließt einen weiteren größeren Zukauf in den nächsten eineinhalb Jahren nicht aus. Der Konzern könne innerhalb der nächsten 18 Monate noch einmal eine Akquisition in der Größenordnung von Veyance stemmen, sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Kurzfristig stünden eher kleinere Zukäufe auf dem Plan.

Conti verfüge auch nach dem bereits angekündigten Kauf des US-Kunststoff- und Kautschukspezialisten Veyance für 1,4 Milliarden Euro über mehr als ausreichend Mittel für das laufende Geschäft, fügte Schäfer hinzu. Er schloss die Begebung einer weiteren Anleihe jedoch nicht aus, sollte sich im Jahresverlauf eine Gelegenheit ergeben. Conti hatte bereits angekündigt, dass Veyance im September oder Oktober in die Bilanz einbezogen werden soll. Deshalb plant der Konzern für das laufende Jahr noch ohne weitere Neuerwerbung.

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Continental hebt die Prognose für das laufende Jahr nach einem guten ersten Quartal an. Conti-Chef Degenhart ist zuversichtlich, den Schub mitzunehmen. Der Grund für den Aufschwung liegt in Europa.

Mit Blick auf das zweite Quartal sagte Schäfer, die Geschäfte in Europa und vor allem in Nordamerika und China liefen weiter gut. Die Wachstumsraten seien jedoch nicht mehr so hoch wie zu Jahresbeginn. Währungseffekte, die den Umsatz zu Jahresanfang um 300 Millionen belastet hätten, dürften die Bilanz auch in diesen Monaten belasten. In der zweiten Jahreshälfte rechne er mit geringeren Auswirkungen, da die Stärke des Euro gegenüber anderen Währungen vermutlich etwas nachlassen werde.

Von

rtr

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