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22.10.2014

07:44 Uhr

Autozulieferer

Anleiheauktion sorgt für Geldregen bei Schaeffler

Bestehende Bankkredite und Fremdkapitalkosten haben den Autozulieferer Schaeffler dazu bewogen, Anleihen auszugeben. Die Emission war ein voller Erfolg. Das Unternehmen konnte mehr als eine Milliarden Euro einnehmen.

Die Sonne scheint über Schaeffler. Eine Anleihe-Auktion bringt Milliarden. dpa

Die Sonne scheint über Schaeffler. Eine Anleihe-Auktion bringt Milliarden.

FrankfurtDer Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat an institutionelle Investoren Anleihen im Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Dollar ausgegeben. Wegen einer sehr hohen Nachfrage seien die Papiere in Europa und den USA mehrfach überzeichnet gewesen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.

Die Emission bestand aus einer siebenjährigen Anleihe im Volumen von 350 Millionen Euro mit einer Verzinsung von 5,75 Prozent, einem fünfjährigen Papier in Höhe von 475 Millionen Dollar und einem Zinssatz von 6,25 Prozent sowie einem achtjährigen Bond mit einem Volumen von 675 Millionen Dollar, für den 6,75 Prozent Zinsen im Jahr gezahlt werden.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Mit den Erlösen will das Familienunternehmen aus dem fränkischen Herzogenaurach Teile bestehender Bankkredite vorzeitig tilgen und die Fremdkapitalkosten senken.

Von

rtr

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