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02.07.2014

08:16 Uhr

Autozulieferer

Bosch baut Mexiko-Geschäft aus

Der Autozulieferer Bosch will noch mehr wachsen – und strebt deswegen weiter ins Ausland: In Mexiko will der Konzern bis 2017 offenbar Milliarden in neue Kapazitäten investieren. Das soll auch neue Jobs bringen.

Bosch zieht es nach Mexiko. Mexiko ist die verlängerte Werkbank der Autoindustrie in den USA. AFP

Bosch zieht es nach Mexiko. Mexiko ist die verlängerte Werkbank der Autoindustrie in den USA.

FrankfurtDer Autozulieferer Bosch expandiert in Mexiko. Dort will der Zulieferer in den nächsten Jahren rund 400 Millionen Euro investieren; bis 2017 sollen dort 3.000 neue Arbeitsplätze entstehen, wie Vorstandschef Volkmar Denner der „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwochausgabe) sagte. Gebaut werden solle ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, zudem sollten die Fertigungskapazitäten erweitert werden. Wegen der steigenden Pkw-Nachfrage habe Bosch in einigen Regionen seine Umsatzziele erhöht. In Westeuropa gehe der Konzern nun von einem Umsatzplus von vier Prozent aus, bisher seien es zwei Prozent gewesen. Auch in China und Nordamerika liefen die Geschäfte besser als erwartet, weshalb Bosch seine Aktivitäten dort ausbaue.

Mexiko ist die verlängerte Werkbank der Autoindustrie in den USA. Branchengrößen aus aller Welt fertigen dort Fahrzeuge, im Schlepptau haben sich zahlreiche Zulieferer angesiedelt. Das Land lockt die Hersteller mit der Nähe zu den Vereinigten Staaten, dem zweitgrößten Pkw-Markt der Welt, und auch zu den Hoffnungsmärkten Lateinamerikas. BMW will noch diese Woche Licht ins Dunkel zu Spekulationen über eine neue Autofabrik in Mexiko bringen.

Bosch im Überblick (Kennzahlen 2012/13)

Gesamtumsatz 2012/13

46 Milliarden Euro

Umsatz nach Bereichen

Kraftfahrzeugtechnik: 30,6 Milliarden Euro
Industrietechnik: 6,8 Milliarden Euro
Gebrauchsgüter: 4,1 Milliarden Euro
Energie- und Gebäudetechnik: 4,6 Milliarden Euro

Umsätze nach Regionen

Europa: 25,5 Milliarden Euro (Deutschland: 10,6 Milliarden Euro)
Nordamerika: 7,8 Milliarden Euro
Südamerika: 1,7 Milliarden Euro
Asien-Pazifik (einschließlich aller übrigen Regionen): 11,1 Milliarden Euro

Forschungsausgaben

etwa 4,5 Milliarden Euro

Mitarbeiter (31.12.2013)

281.381


Von

rtr

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