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17.05.2013

11:20 Uhr

Autozulieferer

Conti schafft Vorstandsposten für China

Deutliche Aufwertung des China-Geschäfts: Continental will den Umsatzanteil im Reich der Mitte von 18 auf 30 Prozent steigern. Ralf Cramer soll dafür in den Vorstand des Autozulieferers wechseln.

Wie die Autoriesen Daimler und VW will auch Continental mit Reifen und Co. in China zulegen. ap

Wie die Autoriesen Daimler und VW will auch Continental mit Reifen und Co. in China zulegen.

HannoverNach Volkswagen und Daimler schafft auch der Autozulieferer Continental einen eigenen Vorstandsposten für das China-Geschäft. Von August an soll Ralf Cramer die Leitung für den weltgrößten Automarkt übernehmen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der 47-Jährige ist derzeit noch Vorstand für die Abteilung Chassis & Safety, die beispielsweise für Assistenzsysteme im Auto zuständig ist. Wer Cramer auf seinem bisherigen Vorstandsposten nachfolgt, soll später bekanntgegeben werden.

Conti will sich unabhängiger vom kriselnden europäischen Automarkt machen und dabei unter anderem in China kräftig zulegen. Ziel ist, den Umsatzanteil in Asien von heute 18 Prozent auf 30 Prozent auszubauen.

In China machte Conti 2012 rund 2,7 Milliarden Euro Umsatz, das waren gut acht Prozent des Gesamterlöses in Höhe von 32,7 Milliarden Euro.

Von

dpa

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