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07.07.2014

16:46 Uhr

Autozulieferer

Conti will neue Gesetze für Fahren mit Autopiloten

Das Thema Autofahren mit Autopilot steht in der Branche ganz oben auf der Agenda. Nach Befürchtungen des Autozulieferers Continental könnte der Fortschritt aber wegen veralteten Gesetzen ins Stocken geraten.

Ein Testfahrer fährt einen Continental-Testwagen, der auch mit Autopilot fahren kann. dpa

Ein Testfahrer fährt einen Continental-Testwagen, der auch mit Autopilot fahren kann.

Hannover/MünchenDas Zukunftsthema Autofahren mit Autopilot könnte nach Befürchtungen des Autozulieferers Continental wegen einer veralteten Gesetzeslage ins Stocken geraten. Die nötigen Anpassungen der Gesetze drohten dem technischen Fortschritt hinterherzulaufen, warnte Conti-Forschungsexperte Christian Senger am Montag auf einem Fachkongress bei BMW in München.

Die international maßgebliche Wiener Straßenverkehrskonvention von 1968 war diesen März bereits angepasst worden - eine Modernisierung ist damit nun auch national möglich. Für Deutschland erlaubt derzeit jedoch eine UN-Regelung automatisches Lenken nur bis Tempo 10. Diese Grenze müsse demnächst fallen, fordert Conti. Sonst scheiterten absehbar serienreife Funktionen wie etwa der Autopilot für den Stau an der gesetzlichen Grundlage.

In der gesamtem Branche steht das Thema Fahren ohne Fahrer ganz oben auf der Agenda. Daimler beispielsweise hatte vergangene Woche einen Schwerlaster mit Autopilotenfunktion vorgestellt, der 2025 in Serie gehen soll - vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen erlauben es dann.

Von

dpa

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