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03.08.2012

09:11 Uhr

Autozulieferer

ElringKlinger scheut höhere Gewinnprognose

Der Autozulieferer ElringKlinger hat trotz kräftiger Zuwächse bei Umsatz und Gewinn seine Geschäftsprognose vom Jahresbeginn unverändert gelassen. Das Unternehmen stellte am Freitag seine Halbjahresbericht vor.

Eine Arbeiterin fertigt Autoteile bei ElringKlinger. dpa/picture alliance

Eine Arbeiterin fertigt Autoteile bei ElringKlinger.

StuttgartBis Ende dieses Jahres solle der Umsatz - ohne Berücksichtigung von Zukäufen - fünf bis sieben Prozent über den Vorjahreserlösen von rund einer Milliarde Euro liegen, bekräftigte der Hersteller von Dichtungen und Hitzeschilden im Halbjahresbericht. Auch die bisherige Prognose für den um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn wurde lediglich bestätigt: 2012 sei mit einem Anstieg auf 145 bis 150 Millionen Euro von 126 Millionen Euro im Vorjahr zu rechnen. Vorstandschef Stefan Wolf hatte diese Aussichten im Mai als "konservativ" bezeichnet und damit Erwartungen an eine Aufstockung geschürt.

Im zweiten Quartal schnitt der hochprofitable Autozulieferer beim Umsatz etwas besser ab als die meisten Analysten kalkuliert hatten. Die Erlöse kletterten binnen Jahresfrist um 12,4 Prozent auf 286 Millionen Euro, die von Reuters befragten Börsenexperten hatten im Schnitt lediglich mit 281 Millionen Euro gerechnet. Der um 29,4 Prozent auf 38,3 Millionen Euro gestiegene Gewinn vor Steuern (Ebit) fiel erwartungsgemäß aus. Die operative Marge von ElringKlinger verbesserte sich - trotz Belastungen aus den jüngsten Übernahmen mehrerer margenschwacher Gesellschaften - auf 13,4 von 11,6 Prozent im Vorjahresquartal, womit der Zulieferer nahezu alle Kunden in der Automobilindustrie in den Schatten stellt. Die Aktien entwickelten sich im frühen Geschäft von Lang & Schwarz mit plus 1,4 Prozent besser als der Markt.

Die Auftragslage sei trotz der Schwäche der westeuropäischen Pkw-Märkte solide, zog das Management Bilanz für das erste Halbjahr. Der Ordereingang habe im zweiten Quartal um 13,1 Prozent auf 337,1 Millionen Euro zulegt, der Auftragsbestand summiere sich mittlerweile auf 485,1 Millionen Euro und falle damit 8,4 Prozent höher als im Vorjahr aus.

Von

rtr

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