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12.09.2011

12:30 Uhr

Autozulieferer

ElringKlinger übernimmt Werkzeugbauer

Für 13 Millionen Euro hat ElringKlinger den Werkzeugbauer Hummel übernommen. Damit will der Autozulieferer seine Leichtbausparte stärken.

Eine Arbeiterin beim Automobilzulieferer ElringKlinger. picture alliance

Eine Arbeiterin beim Automobilzulieferer ElringKlinger.

Dettingen/ErmsDer Autozulieferer ElringKlinger übernimmt den Werkzeug- und Formenbauer Hummel mehrheitlich und stärkt damit sein Kunststofftechnik-Geschäft. ElringKlinger habe 90 Prozent an der baden-württembergischen Firmengruppe Hummel von der Eignerfamilie für rund 13 Millionen Euro erworben, teilte der Autozulieferer am Montag im schwäbischen Dettingen/Erms mit.

Die auf den Großformenbau von Spritzwerkzeugen für Kunststoffteile spezialisierte Hummel-Gruppe mit 240 Mitarbeiter in Deutschland und Rumänien rechne im laufenden Jahr mit einem Umsatz von rund 20 Millionen Euro und erwirtschafte eine prozentual knapp zweistellige operative Marge.

Mit dem Zukauf könne ElringKlinger - mit einem Drittel des Umsatzes bereits ein großer Hummel-Kunde - insbesondere das Know-How bei der Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen ausbauen. ElringKlinger sichere sich wichtige Patente, mit deren Hilfe sich auch Kosten sparen ließen. Die Transaktion stehe noch dem üblichen Vorbehalt der Kartellbehörde.

ElringKlinger ist weltweit einer der größte Hersteller von Dichtungen für Automobile und hat in den vergangenen Jahren vor allem die Geschäfte mit Kunststoffgehäusen verstärkt. Durch den Ersatz von Stahl sowie anderen schweren metallischen Werkstoffen durch leichterer Kunststoffe sinkt das Gewicht von Fahrzeugen, der Treibstoff- und damit der CO2-Ausstoß wird dadurch reduziert.

Von

rtr

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