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27.03.2013

14:06 Uhr

Autozulieferer

Grammer erwartet leichtes Wachstum

Nach dem Rekordjahr 2012 blickt der Autozulieferer Grammer zuversichtlich in die Zukunft. Die Amberger erhoffen sich durch ihre internationale Aufstellung ein leichtes Wachstum des Konzernumsatzes.

Die Konzernzentrale der Grammer AG in Amberg erwartet nach Rekordjahr ein leichtes Wachstum. dpa

Die Konzernzentrale der Grammer AG in Amberg erwartet nach Rekordjahr ein leichtes Wachstum.

AmbergDer Autozulieferer Grammer blickt nach einem Rekordjahr verhalten zuversichtlich nach vorn. In Europa sei keine durchgreifende Konjunkturbelebung in Sicht, doch die Kernmärkte dürften sich stabil entwickeln, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amberg mit. Dank der internationalen Aufstellung gebe es gute Chancen, die Marktposition zu verbessern. Konzernumsatz und operatives Ergebnis sollten leicht zulegen.

2012 stiegen die Umsätze um fünf Prozent auf den Bestwert von 1,14 Milliarden Euro. Kräftig zulegen konnte Grammer in Asien, während die Erlöse in Europa und Amerika nur leicht stiegen. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 24 Millionen Euro, gut 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Die Aktionäre sollen von der guten Entwicklung profitieren: Erstmals seit 2008 ist wieder eine Dividende geplant, 50 Cent je Aktie. Grammer mit weltweit rund 9000 Mitarbeitern produziert Pkw-Mittelkonsolen, Kopfstützen sowie Sitze für Lastwagen, Bahnen, Traktoren und Baumaschinen.

Von

dpa

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