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22.08.2011

20:21 Uhr

Autozulieferer

Grammer sammelt Geld für Übernahmen

Durch eine neue Finanzierungsstruktur hat der Autozulieferer Grammer 55 Millionen Euro eingesammelt und will damit weiter wachsen.

Ein Mitarbeiter der Grammer AG. picture-alliance

Ein Mitarbeiter der Grammer AG.

BerlinDer Auto-Zulieferer Grammer hat mit einem Schuldscheindarlehen 55 Millionen Euro eingesammelt und rüstet sich damit für weitere Übernahmen. Das Volumen verteile sich auf drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei, fünf und sieben Jahren, teilte der Konzern aus dem bayerischen Amberg am Montagabend mit.

Zugleich sei eine 9,5 Millionen Euro schwere Tranche eines bereits bestehenden Schuldscheindarlehens vorzeitig verlängert worden. „Mit dieser Transaktion sowie einem neuen Rahmenkreditvertrag in Höhe von 78,5Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2014 strukturiert die Grammer AG vorzeitig die bestehende Konzernfinanzierung neu“, teilte der Konzern mit.

Dazu werde der bestehende Konsortialkreditvertrag in Höhe von 110 Millionen Euro mit Fälligkeit zum August 2013 bereits im September 2011 abgelöst. Durch die Neustrukturierung würden die Fälligkeit der Verbindlichkeiten und die Kreditkonditionen verbessert. Die neue Finanzierungsstruktur sichere den Spielraum für weiteres organisches und anorganisches Wachstum.

Grammer hatte vor zwei Jahren eine umfassende Restrukturierung samt Werksschließungen in Deutschland eingeleitet. Derzeit profitiert der Konzern, der unter anderem Armlehnen und Kopfstützen herstellt, vom anhaltenden Boom in der Autoindustrie und steigerte seinen Gewinn und Umsatz zuletzt deutlich. Um sein Angebot auszubauen, schluckte Grammer kürzlich die belgische Elektronikfirma EiA.

Von

rtr

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