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15.07.2015

11:25 Uhr

Autozulieferer

Hella verdient im Geschäftsjahr mehr

Im Bilanzjahr nach seinen Börsengang steigert Autozulieferer Hella seinen Umsatz um neun Prozent. Grund für die positive Entwicklung sieht der Konzern bei der starken Nachfrage nach Licht- und Elektronikprodukten.

Der Autozulieferer sieht noch Luft nach oben. dpa

Hella in Lippstadt

Der Autozulieferer sieht noch Luft nach oben.

DüsseldorfDer Scheinwerferspezialist Hella hat im Jahr seines Börsengangs mehr verdient und sieht noch Luft nach oben. „Wir haben in unserer Geschäftsentwicklung insbesondere von der starken Nachfrage nach hochwertigen Licht- und Elektronikprodukten profitiert“, sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach am Mittwoch. „Von dieser Basis aus blicken wir zuversichtlich auf das neue Geschäftsjahr.“

In dem im Mai abgelaufenen Bilanzjahr 2014/2015 steigerte das Unternehmen aus dem westfälischen Lippstadt nach ersten Berechungen den Umsatz um neun Prozent auf 5,83 Milliarden Euro. Das um 15 Millionen Euro Restrukturierungsaufwendungen bereinigte operative Ergebnis (Ebit) legte um 11,5 Prozent auf 445 Millionen Euro zu. Die vollständige Bilanz soll am 14. August veröffentlicht werden.

Die weltweit größten Automobilzulieferer

Platz 10

Faurecia - 18,03 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Das Schicksal des Autozulieferers ist eng verbunden mit PSA Peugeot/Citroën. Derzeit stagnieren die Geschäfte. Zum Portfolio gehören Sitze und Emissionskontrollsysteme.

Platz 9

Aisin Seiki - 18,92 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner gehören zur Toyota-Gruppe und produzieren etliche Komponenten für die Autoindustrie, darunter Getriebe und Navigationssysteme.

Platz 8

Michelin - 20,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der französische Reifenriese musste zuletzt erneut Rückschläge beim Absatz hinnehmen. Neben Reifen stellt das Unternehmen aus Clermont-Ferrand auch Navigationssysteme her.

Platz 7

Johnson Controls - 20,93 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die US-Amerikaner aus Milwaukee konzentrieren sich die Zulieferung von Sitzen, Türen und Instrumenten. Damit legte der Umsatz zuletzt leicht zu.

Platz 6

Hyundai Mobis - 23,25 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Koreaner sind Teil des riesigen koreanischen Hyundai-Imperiums und zählen zu den wichtigsten Zulieferern für die Autobauer Hyundai und Kia. Gebaut werden Sicherheitssysteme, Airbus, Lampen und Antriebsstränge.

Platz 5

Bridgestone / Firestone - 24,62 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

In der Gummiverarbeitung sind die Japaner sogar weltweit führend. In Frankreich, Italien, Polen und Spanien betreiben sie eigene Werke.

Platz 4

Magna - 24,95 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Unter der Führung der schillernden Österreichers Frank Stronach wuchs der Konzern - und kann nahezu alle Bauteile selbst Produzieren. Fahrgastzellen, Sitze, Antrieb und Elektronik gehören zum Portfolio des Unternehmens.

Platz 3

Denso - 27,79 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Die Japaner verloren zuletzt wieder Marktanteile. Kunden sind insbesondere die großen japanischen Autobauer. Das Unternehmen baut unter anderem Klimaanlage, Antriebsstränge und Elektronik.

Platz 2

Robert Bosch - 30,7 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Der zweitgrößte Autozulieferer der Welt ist in Stuttgart daheim. Neben Benzin- und Dieselsystemen baut Bosch auch Multimedia-Systeme, Bremsen, Elektronik und Batterien für etliche große Autohersteller .

Platz 1

Continental - 33,32 Milliarden Euro Umsatz mit Autoteilen

Aus Hannover in die Welt: Neben den bekannten Reifen liefert Conti auch Sicherheits- und Telematiksysteme, Steuerinstrument und die Elektronik für Antriebsstränge. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz damit leicht zu.

Von

rtr

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