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14.02.2012

19:28 Uhr

Autozulieferer

Investoren leihen Schaeffler Milliarden

Autozulieferer Schaeffler hat sich bei Investoren weitere 1,4 Milliarden Euro geliehen. Das frische Geld soll zur Rückzahlung von existierenden Bankverbindlichkeiten genutzt werden.

Eingang des Hauptsitzes der Schaeffler KG in Herzogenaurach (Mittelfranken). dpa

Eingang des Hauptsitzes der Schaeffler KG in Herzogenaurach (Mittelfranken).

MünchenDer Autozulieferer Schaeffler hat bei Investoren aus dem In- und Ausland weitere 1,4 Milliarden Euro aufgenommen. Weil - wie Anfang Februar bei Schaefflers Debüt am Anleihemarkt - erneut mehr Anleger bereit waren, frisches Geld zu geben, sei das ursprünglich angepeilte Anleihevolumen von einer Milliarde Euro aufgestockt worden, teilte der hochverschuldete Konzern am Dienstag in Herzogenaurach mit. „Der Nettoerlös wird zur Rückzahlung von existierenden Bankverbindlichkeiten verwendet.“ Schaeffler stellt seine Verschuldung damit auf eine breitere Basis und ist weniger abhängig von einzelnen Banken.

Die Transaktion umfasst zwei Tranchen - eine in Euro und eine in Dollar. Beide haben eine Laufzeit von fünf Jahren und sind variabel verzinst, mit etwa fünf Prozent oberhalb wichtiger Interbanken-Zinssätze. Die Platzierung wurde von BNP Paribas, Deutsche Bank, HSBC und JP Morgan organisiert.

Die Transaktion ist der zweite Schritt des zuletzt angekündigten Refinanzierungspaketes des fränkischen Familienunternehmens. Anfang Februar hatte Schaeffler erstmals Anleihen am Kapitalmarkt ausgegeben. Dabei kamen zwei Milliarden Euro zusammen - doppelt so viel wie geplant. Durch die Maßnahmen soll der Zulieferer, der sich zwischenzeitlich mit der Übernahme von Continental übernommen hatte, seine Schulden künftig leichter stemmen können.

Von

rtr

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