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11.03.2012

22:51 Uhr

Autozulieferer

Magna sieht sich durch Allianzen gestärkt

Das österreich-kanadische Unternehmen glaubt an zusätzliches Wachstum durch Bündnisse wie das zwischen General Motors und PSA Peugeot Citroën. Laut Europa-Chef Apfalter kann Magna dabei als „Mediator“ auftreten.

Der Eingang zum Magna-Werk in Graz. dpa

Der Eingang zum Magna-Werk in Graz.

BerlinDer Zulieferer Magna glaubt, ein Gewinner der Kooperationswelle in der weltweiten Autobranche zu sein. Auch das neue Bündnis zwischen General Motors (GM) und PSA Peugeot Citroën könne dem österreichisch-kanadischen Unternehmen einen Wachstumsschub verpassen, sagte Europa-Chef Günther Apfalter der „Financial Times Deutschland“ (Montagsausgabe) laut Vorabbericht. „Es eröffnet Chancen für einen neutralen Partner wie Magna, als Mediator aufzutreten.“ Entwicklungsaufträge für neue Plattformen werden gern an Dritte vergeben, weil sich die direkt Beteiligten in Streit verstricken, sagt Apfalter.

Der Magna-Manager widerspricht damit der verbreiteten Ansicht, wonach Kooperationen in der Autoindustrie ausschließlich zum Abbau von Beschäftigung führen. PSA und GM planen beispielsweise Synergien in Höhe von zwei Milliarden Dollar pro Jahr, die mittelfristig zu Stellenstreichungen führen könnten. Wie Magna von Bündnissen profitiert, belegt die Renault-Daimler-Allianz. So entsteht etwa ein neuer Kleinwagen bei Magna, der dort wiederum Arbeitsplätze sichert.

Der Europa-Chef kündigte an, Magna werde vor allem in Osteuropa und Südamerika wachsen: „Bis 2014 werden wir 40 neue Standorte eröffnen.“ Dafür werde Magna zwischen 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro investieren. Ein Teil des Wachstum soll aus Übernahmen kommen.

Von

rtr

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