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06.08.2012

14:25 Uhr

Autozulieferer

SHW steigert seinen Umsatz

Der Autozulieferer SHW hat im zweiten Quartal sowohl Umsatz als auch operativen Gewinn gesteigert. Die Anlaufprobleme mit einer neuen Produktionsanlage für Bremsscheiben sind inzwischen gelöst worden.

Nachdem die Anlaufprobleme mit einer neuen Bremsscheiben-Produktionsanlage gelöst seien, befindet sich der kleinere Geschäftsbereich bei SHW auf einem guten Weg. dpa

Nachdem die Anlaufprobleme mit einer neuen Bremsscheiben-Produktionsanlage gelöst seien, befindet sich der kleinere Geschäftsbereich bei SHW auf einem guten Weg.

StuttgartDer Autozulieferer SHW hat mit Rückenwind durch die stabile Nachfrage der Fahrzeughersteller und neue Produkte seinen Umsatz im zweiten Quartal gesteigert. Der binnen Jahresfrist kräftig gestiegene Steueraufwand drückte jedoch den Überschuss um gut neun Prozent auf knapp 5,9 Millionen Euro nach unten, wie SHW mit Sitz im schwäbischen Aalen am Montag mitteilte.

In den Monaten April bis Juni setzte der Konzern mit gut 1100 Mitarbeitern deutlich mehr Geld mit Pumpen und Komponenten für Verbrennungsmotoren um. Die Erlöse legten daher kräftig um 13,1 Prozent auf rund 101,5 Millionen Euro zu, obwohl in der kleineren - und im vergangenen Jahr noch rote Zahlen schreibenden - Sparte Bremsscheiben der Umsatz stagnierte.

Da SHW jedoch die geschrumpften Geschäfte mit unbearbeiteten Bremsscheiben durch einen vermehrten Verkauf von bearbeiteten Bremsscheiben weitgehend ausglich, nahm der operative Gewinn merklich zu. Im Konzern kletterte der Gewinn vor Steuern und Zinsen daher um knapp 30 Prozent auf knapp 8,4 Millionen Euro. Die operative Marge stieg um mehr als einen Prozentpunkt auf 8,3 Prozent.

Nach den ersten sechs Monaten 2012 sieht sich der Zulieferer damit trotz der Staatsschuldenkrise und den schwachen Automärkten in Europa auf Kurs: „Ausgehend von den Halbjahreszahlen erwarten wir, dass der Konzernumsatz um etwa drei bis sieben Prozent auf 370 bis 385 Millionen Euro wachsen wird“, stellte der dreiköpfige Vorstand in Aussicht.

Nachdem die Anlaufprobleme mit einer neuen Bremsscheiben-Produktionsanlage gelöst seien, befinde sich der kleinere Geschäftsbereich auf einem guten Weg. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen könne bis Jahresende im Konzern stärker als die Erlöse zulegen.

Von

rtr

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