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04.06.2015

22:52 Uhr

Autozulieferer

Takata muss Tausende Airbags ersetzen

Bitte nachbessern: 40.000 Airbags, die der japanische Autozulieferer Takata bereits ersetzt hat, sind immer noch fehlerhaft und müssen ausgetauscht werden, ordnete die US-Aufsichtsbehörde NHTSA an.

Kevin Kennedy, Nordamerika-Chef von Takata, musste vor dem Kongress-Ausschuss für Energie und Handel wegen defekter Luftkissen Rede und Antwort stehen. ap

Airbag-Debakel

Kevin Kennedy, Nordamerika-Chef von Takata, musste vor dem Kongress-Ausschuss für Energie und Handel wegen defekter Luftkissen Rede und Antwort stehen.

DetroitDer japanische Autozulieferer Takata muss nach Angaben von Insidern mindestens 400.000 seiner vier Millionen ersetzten Airbags erneut austauschen. Betroffen seien Luftkissen auf der Fahrerseite, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen des Unternehmens und der US-Aufsichtsbehörde NHTSA. Den amerikanischen Angaben vom Mittwoch zufolge sind 500.000 der bereits ausgetauschten Airbags offenbar ohne Fehler. Die verbliebenen mehr als drei Millionen Kissen müssten noch geprüft werden.

Takata stellt weltweit jeden fünften Airbag her. Seit 2008 sind mehr als 53 Millionen Fahrzeuge von einem Defekt betroffen, darunter auch deutsche Hersteller.

Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern können. Sechs Menschen kamen im Zusammenhang mit den fehlerhaften Luftkissen ums Leben.

Von

rtr

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