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02.09.2013

15:39 Uhr

Autozulieferer

Yen-Schwäche lässt Umsatz von Mahle schrumpfen

Der Umsatz des Autoherstellers Mahle ist um 174 Millionen Euro zurückgegangen. Schuld soll die Währungsschwäche in Japan und Brasilien sein. Mahle ist nicht die einzige deutsche Firma, die dadurch unter Druck gerät.

Der Autozulieferer Mahle leidet unter der Yen-Schwäche. dpa

Der Autozulieferer Mahle leidet unter der Yen-Schwäche.

StuttgartDie Währungsschwäche in Japan und Brasilien macht dem Autozulieferer Mahle zu schaffen. Der Umsatz des auf Kolben und Filter spezialisierten Herstellers ging im ersten Halbjahr um knapp 174 Millionen Euro auf 3,03 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Montag in Stuttgart mitteilte. Gut die Hälfte des Rückgangs liege vor allem an der Abwertung des japanischen Yen und des brasilianischen Real. Die von der Regierung gesteuerte Verbilligung des Yen habe das kräftige Wachstum in Asien mehr als wett gemacht. So wie Mahle kommen viele deutsche Exportfirmen im Preiskampf mit japanischen Konkurrenten unter Druck.

Für das zweite Halbjahr hat sich Mahle aber eine Aufholjagd vorgenommen, sodass die Erlöse im Gesamtjahr auf dem Niveau von 2012 gehalten werden sollen. Im vergangenen Jahr hatte der Autozulieferer den Umsatz um drei Prozent auf knapp 6,2 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 267 Millionen Euro.

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Den Umsatz stärken wird ab Oktober die Übernahme des Familienunternehmens Behr. Der Erwerb von 51 Prozent an dem Kühler- und Klima-Spezialisten könne nach Zustimmung aller Kartellbehörden zum 30. September vollzogen werden, erklärte Mahle. Der neue Konzern wird nach Continental /Schaeffler, Bosch und ZF Friedrichshafen zum viertgrößten deutschen Autozulieferer. "Für die kommenden Jahre wird mit nachhaltig profitablen Umsätzen von mehr als zehn Milliarden Euro gerechnet", bekräftigte Mahle. Von derzeit knapp 48.000 Beschäftigten wird die Belegschaft durch die Übernahme auf 65.000 Mitarbeiter wachsen, davon etwa 17.000 in Deutschland.

Von

rtr

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