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23.02.2017

15:17 Uhr

BAE Systems

Rüstungskonzern profitiert von höheren Wehretats

Jubelstimmung beim Rüstungskonzern BAE Systems: Das britische Unternehmen profitierte bereits vom Pfund-Absturz nach dem Brexit. Nun spielen dem Konzern steigende Militärausgaben in die Karten.

Die Nato-Staaten haben sich darauf geeinigt, ihre Militärausgaben in den nächsten zehn Jahren zu erhöhen. Rüstungskonzerne können dementsprechend davon profitieren. dpa

BAE Systems

Die Nato-Staaten haben sich darauf geeinigt, ihre Militärausgaben in den nächsten zehn Jahren zu erhöhen. Rüstungskonzerne können dementsprechend davon profitieren.

LondonDer britische Rüstungskonzern BAE Systems profitiert von steigenden Militärausgaben rund um den Globus. In diesem Jahr sei deswegen mit einem Gewinnanstieg von fünf bis zehn Prozent zu rechnen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Mit einem Plus von sieben Prozent sei 2016 bereits ein gutes Jahr gewesen, sagte BAE-Chef Ian King. Das Unternehmen dürfte seine Prognose auch auf die Ankündigungen von Nato-Staaten wie Deutschland stützen, die auf Druck des neuen US-Präsidenten Donald Trump die Wehretats erhöhen.

Im vergangenen Jahr profitierte BAE bereits von dem Pfund-Verfall nach dem Brexit. Der Umsatz zog überraschend kräftig um sechs Prozent auf 19 Milliarden Pfund an.

Die Nato-Staaten hatten sich 2014 darauf geeinigt, ihre Militärausgaben binnen zehn Jahren auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu erhöhen. Die neue US-Regierung verstärkte zuletzt den Druck auf die Verbündeten, diese Zusage einzuhalten. 2016 erfüllten nur fünf der 28 Mitgliedsländer die Vorgabe. Deutschland hat seine Ausgaben gesteigert, liegt aber derzeit bei lediglich etwa 1,2 Prozent. Auch andere europäische Nato-Staaten erhöhten im vergangenen Jahr ihre Verteidigungsausgaben.

Von

rtr

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