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30.07.2015

10:10 Uhr

Bahntechnik

Vosslohs Auftragsbücher sind voll

Die Zahlen beim Bahntechnikkonzern Vossloh stimmen: Eine steigende Nachfrage sorgt für volle Auftragsbücher, die Gewinne steigen auch dank Währungseffekten. Nun geht es an die Feinausrichtung.

Im zweiten Quartal setzte Vossloh 374,9 Millionen Euro um und damit 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist. dpa

Vossloh

Im zweiten Quartal setzte Vossloh 374,9 Millionen Euro um und damit 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

DüsseldorfDer Bahntechnikkonzern Vossloh hat im zweiten Quartal auch dank Währungseffekten mehr verdient. Zudem sorgte die anziehenden Nachfrage nach Schienenbefestigungen und Weichen für vollere Auftragsbücher, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Das stimmte den Vorstand zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen. Demnach peilt er nach einem Verlust 2015 eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von drei bis vier Prozent an und einen Anstieg der Erlöse in gleicher Höhe.

Im zweiten Quartal setzte Vossloh 374,9 Millionen Euro um und damit 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Auftragseingang schnellte um 48,6 Prozent auf 336,4 Millionen Euro. Das Ebit erreichte 18,0 (Vorjahr: 4,9) Millionen Euro. Bereits nach dem ersten Halbjahr 2015 seien erste Erfolge des bis 2017 geplanten Konzernumbaus greifbar, sagte Vorstandschef Hans Schabert. „Die generelle Richtung stimmt, jetzt geht es an die Feinausrichtung der laufenden Projekte.“

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele hatte Vossloh einen Umbau und die Trennung vom Lokomotivgeschäft verordnet. Das von ihm im Frühjahr 2014 eingesetzte Management musste daher im ersten Jahr seiner Amtszeit einen hohen Verlust verbuchen. Bei stagnierenden Erlösen von 1,3 Milliarden Euro fiel 2014 operativ ein Minus von knapp 172 Millionen Euro an.

Von

rtr

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