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29.03.2012

09:09 Uhr

Bahntechnikkonzern

Vossloh hält Dividende trotz Gewinneinbruch

Das vergangene Geschäftsjahr war kein gutes für Vossloh. Der Bahntechnikhersteller musste beim Nettogewinn ein Minus von 41,8 Millionen Euro verkraften. Dennoch bleibt die Dividende konstant bei 2,50 Euro.

Kugelschreiber mit dem Firmenlogo von Vossloh liegen auf einem Tisch. dpa

Kugelschreiber mit dem Firmenlogo von Vossloh liegen auf einem Tisch.

DüsseldorfDer Bahntechnikkonzern Vossloh hat 2011 unter den ins Stocken geratenen Geschäften in Russland und China gelitten und einen Gewinneinbruch verbucht. Operativ (Ebit) verdiente der Konzern 96,5 Millionen Euro nach 152,1 Millionen Euro im Vorjahr, wie Vossloh am Donnerstag mitteilte. Netto blieben 55,7 (Vorjahr: 97,5) Millionen Euro. Dennoch sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 2,50 Euro je Aktie erhalten. Der Umsatz schrumpfte 2011 um rund 150 Millionen Euro auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Mit seinen Geschäftszahlen übertraf Vossloh die Markterwartungen leicht.

Im laufenden Jahr will Vossloh wieder langsam Fahrt aufnehmen. Der Vorstand bekräftigte seine Prognose: Demnach soll der Umsatz auf 1,25 bis 1,3 Milliarden Euro klettern und das Ebit auf 100 bis 110 Millionen zulegen. Seine Zuversicht schöpft er aus dem Rekordauftragsbestand von rund 1,5 Milliarden Euro. Die Auftragsreichweite signalisiere, dass es ab 2013 zu einem verstärkten Umsatzzuwachs und einer Gewinnsteigerung kommen werde. Konzernchef Werner Andree hatte für 2013 bereits einen Umsatz von 1,3 bis 1,35 Milliarden Euro und ein Ebit von 120 bis 130 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Von

rtr

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