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22.10.2013

14:25 Uhr

BASF-Rivale

Dupont profitiert von neuen Sparten

Der US-Chemiekonzern Dupont übertrifft die Erwartungen ans aktuelle Quartalsergebnis. Die breite Aufstellung des Konzerns zahlt sich aus. Dabei musste sich Dupont in den vergangenen Monaten von einigen Sparten trennen.

Eine Dupont-Niederlassung in der Nähe von Genf. dpa

Eine Dupont-Niederlassung in der Nähe von Genf.

BangaloreAbsatzerfolge in neuen Hoffnungsfeldern füllen dem US-Chemiekonzern Dupont die Kassen. Der BASF-Rivale übertraf mit seinem am Dienstag vorgelegten Quartalsergebnis die Erwartungen. Besonders im Geschäft mit Materialien für die Solarindustrie sowie mit kugelsicheren Westen schossen die Gewinne in die Höhe.

Der nach Börsenwert größte Chemiekonzern der USA will sich stärker auf Spezialmaterialien sowie Produkte für die Landwirtschaft und die Ökostrombranche konzentrieren. Ziel ist es, sich unabhängiger von Konjunkturschwankungen zu machen, die starken Einfluss auf das klassische Chemiegeschäft haben. Im Sommer hatte Dupont Teile seines Kerngeschäfts zur Disposition gestellt, darunter die schwächelnde Sparte Farbpigmente. Die Autolack-Aktivitäten verkaufte das Unternehmen bereits vergangenes Jahr für fünf Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Carlyle.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Das operative Ergebnis im dritten Quartal lag mit 45 Cent je Aktie über den Prognosen von Analysten. Der Nettogewinn schoss auf 285 Millionen Dollar nach oben von fünf Millionen Dollar vor Jahresfrist. Damals hatten allerdings Sonderbelastungen das Ergebnis verzerrt. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 7,74 Milliarden Dollar, blieb damit aber leicht unter den Markterwartungen.

Von

rtr

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