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30.04.2015

11:38 Uhr

BASF

Starker Dollar hilft dem Chemieriesen

Der Gewinn vom BASF geht zum Jahresstart leicht zurück. Dennoch bleibt der Konzern über den Erwartungen. In der Chemie läuft es rund, doch im Öl- und Gasbereich schrumpfen die Gewinne.

Der Konzern profitiert von der Chemie, Öl- und Gasgeschäft machen Probleme. dpa

BASF-Werk in Ludwigshafen

Der Konzern profitiert von der Chemie, Öl- und Gasgeschäft machen Probleme.

LudwigshafenDer gestiegene Aktienkurs kommt dem Chemieriesen BASF zu Jahresbeginn teuer zu stehen. Der Ludwigshafener Konzern musste die Rückstellungen für sein aktienbasiertes Vergütungsprogramm für Führungskräfte im ersten Quartal deutlich erhöhen. Belastend wirkte sich zudem der niedrigere Ölpreis aus, der das Ergebnis im Öl- und Gasgeschäft drückte.

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Für Rückenwind sorgte der starke Dollar, der deutlichere Rückgänge verhinderte. Der Gewinn sank von Januar bis März daher nicht so stark wie von Analysten befürchtet. „Aus unserer Sicht ist der Start in das Jahr insgesamt gelungen, und wir bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr“, sagte Vorstandschef Kurt Bock am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Mannheim.

BASF-Aktien haben seit Jahresbeginn mehr als 27 Prozent gewonnen. Der Dax und der europäische Chemieindex legten im gleichen Zeitraum jeweils gut 16 Prozent zu. Der weltgrößte Chemiekonzern musste angesichts der Kursentwicklung die Rückstellungen für sein Aktienoptionsprogramm im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 230 Millionen Euro erhöhen.

Am Vormittag notierten die Aktien kaum verändert bei 89 Euro. Analyst Heiko Feber vom Bankhaus Lampe sprach von einem starken ersten Quartal. Vor allem das Chemie- und das Pflanzenschutzgeschäft hätten sich besser als erwartet entwickelt.

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