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20.10.2016

15:42 Uhr

BASF

Vorstand will sich zu Explosionsunglück äußern

Der BASF-Vorstand will sich bei einer Quartals-Pressekonferenz am kommenden Donnerstag zum schweren Explosionsunglück mit drei Toten äußern. Eigentlich war nur eine Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen geplant gewesen.

Der Chemiekonzern will sich am kommenden Donnerstag auch zum Explosionsunglück äußern. dpa

BASF

Der Chemiekonzern will sich am kommenden Donnerstag auch zum Explosionsunglück äußern.

LudwigshafenDie Spitze des Chemiekonzerns BASF will sich bei einer Quartals-Pressekonferenz am Donnerstag kommender Woche (27. Oktober) auch zu dem schweren Explosionsunglück vom Montag in Ludwigshafen äußern. Das kündigte das Chemieunternehmen am Donnerstag an. Vor dem Unglück war für diesen Tag nur eine Telefonkonferenz geplant, bei der Unternehmenschef Kurt Bock und Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2016 kommentieren wollten, die an diesem Tag vorgelegt werden.

Wegen des Ereignisses vom Montag lade man aber zur Pressekonferenz ein, sagte eine BASF-Sprecherin. Dabei werden Bock und Engel über die Auswirkungen des Unglücks sprechen. An der Herbst-Pressekonferenz soll auch Standortleiterin Margret Suckale teilnehmen.

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BASF hat bekanntgegeben, dass der Betrieb des Werks in Ludwigshafen nach der Explosion langsam wieder aufgenommen wird. Durch die Berufung auf „höhere Gewalt“ fallen weiterhin Verpflichtungen weg.

Bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse im Landeshafen Nord hatte es am Montag eine Explosion gegeben, bei der zwei Männer der BASF-Werksfeuerwehr getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, viele schwer. Am Mittwoch wurde zudem ein Toter entdeckt, bei dem es sich vermutlich um einen seit der Explosion vermissten Matrosen handelt.

Von

dpa

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