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14.04.2006

14:01 Uhr

Bau einer Kupferhütte

Norddeutsche Affinerie findet keine Einigung mit Chinesen

Die Bemühungen der Norddeutschen Affinerie (NA), den chinesischen Markt zu erschließen, sind erst einmal auf Eis gelegt.

HB HAMBURG. Die Verhandlungen mit chinesischen Unternehmen über den Bau einer Kupferhütte und eines Walzwerks wurden beendet. „Wir bedauern, dass in essenziellen Fragen des Projekts mit den chinesischen Partnern keine Übereinstimmung gefunden werden konnte“, sagte NA-Chef Werner Marnette am Donnerstag in Hamburg. Europas größte Kupferhütte wollte in das Projekt bis zu 150 Millionen Euro investieren.

„Unabhängig von dieser Entscheidung sind China und Asien für die NA auch in Zukunft ein hochinteressanter Wachstumsmarkt“, betonte Marnette. Die Internationalisierung bleibe Ziel des Unternehmens. „Wir verfügen derzeit über mehrere Wachstumsoptionen, die uns hervorragende Chancen bieten“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Weltmarkt für Kupfer ist durch eine starke Nachfrage vor allem aus Asien und Nordamerika geprägt.

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