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01.12.2011

18:40 Uhr

Bau eines Kohlekraftwerks

RWE und Stadtwerke einig über Mehrkosten

Der Konflikt um Mehrkosten beim Bau des Kohlekraftwerkes Gekko ist beigelegt. Der Energiekonzern RWE und die beteiligten Stadtwerke haben sich über die Verteilung der veranschlagten Mehrkosten geeinigt.

Das Steinkohlekraftwerk Gekko wird teurer als gedacht und soll 2013 an den Start gehen. dpa

Das Steinkohlekraftwerk Gekko wird teurer als gedacht und soll 2013 an den Start gehen.

FrankfurtDer Energiekonzern RWE und eine Gruppe von Stadtwerken haben ihren Konflikt um Mehrkosten eines gemeinsamen Kraftwerksneubaus im westfälischen Hamm beigelegt. Die Verteilung der Mehrkosten des Steinkohlekraftwerks sei vom Konzern und seinen 23 kommunalen Partnern einstimmig beschlossen worden, teilten RWE und die Stadtwerke Osnabrück am Donnerstag mit.

Durch Verzögerungen beim Bau würden die Kosten nun auf 2,3 Milliarden Euro veranschlagt, sagte ein Sprecher der Stadtwerke Osnabrück. Zur neuen Aufteilung der Summe vereinbarten die Partner nach eigenen Angaben Stillschweigen. Ursprünglich waren Gesamtkosten von zwei Milliarden Euro eingeplant worden, davon sollten die Stadtwerke 450 Millionen Euro tragen.

Die unter dem Namen Gekko (Gemeinschaftskraftwerk Kohle) bekannt gewordene Anlage soll voraussichtlich 2013 ans Netz gehen. Bei der behördlichen Genehmigung im März 2008 hatten die Partner noch damit gerechnet, dass der erste Kraftwerksblock Mitte 2011 und der zweite Anfang 2012 in Betrieb gehen könne. Mit einer geplanten Kapazität von 1600 Megawatt ist Hamm eines der größten Kraftwerks-Neubauprojekte in Deutschland.

 

Von

rtr

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