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21.05.2014

15:12 Uhr

Bau von Elektroautos

Peugeot überdenkt Partnerschaft mit Mitsubishi

Peugeot Citroen ist weiter angeschlagen, nun grübelt der Konzern über die Partnerschaft mit Mitsubishi beim Bau von Elektroautos. Es geht zudem um den Herstellungsort – ein starker Yen würde Exporte aus Japan verteuern.

Die Mitsubishi-Zentrale in Tokio mit dem Elektroauto i-Miev: Peugeot Citroen will die Kooperation mit den Japanern bei Elektroautos auf den Prüfstand stellen. Reuters

Die Mitsubishi-Zentrale in Tokio mit dem Elektroauto i-Miev: Peugeot Citroen will die Kooperation mit den Japanern bei Elektroautos auf den Prüfstand stellen.

ParisDer angeschlagene Autohersteller PSA Peugeot Citroen stellt die Partnerschaft mit Mitsubishi zum Bau von Elektrofahrzeugen auf den Prüfstand. In den kommenden zwölf Monaten werde die Strategie für E-Autos neu ausgerichtet, sagte Konzernchef Carlos Tavares am Mittwoch.

Dabei werde auch entschieden, ob neue Modelle alleine oder zusammen mit dem japanischen Partner entwickelt werden. Zudem werde der Produktionsort festgelegt. Dabei spiele auch die Entwicklung des Yen eine wichtige Rolle, denn ein starker Yen verteuert Exporte aus Japan.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Der französische Autobauer ist von der jahrelangen Krise auf dem europäischen Automarkt besonders hart getroffen. Vor kurzem war der chinesische Partner Dongfeng über eine milliardenschwere Kapitalspritze bei dem Renault-Rivalen eingestiegen. Auch der Staat sicherte Peugeot Finanzhilfen zu.

Von

rtr

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