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14.02.2014

12:47 Uhr

Baukonzern

Strabag erwartet auch 2014 Schwierigkeiten

Der österreichische Baukonzern Strabag rechnet wegen des harten Preiskampfs in der europäischen Branche auch für das laufende Jahr mit keinen Ergebnissprüngen. Der Vorstand erwarte ein herausforderndes Umfeld.

Ein Mitarbeiter des Baukonzerns Strabag: Der Gewinn des Unternehmens bringt Stabilität. dpa

Ein Mitarbeiter des Baukonzerns Strabag: Der Gewinn des Unternehmens bringt Stabilität.

WienDer österreichische Baukonzern Strabag rechnet wegen des harten Preiskampfs in der europäischen Branche auch für das laufende Jahr nicht mit großen Ergebnissprüngen. Der operative Gewinn (Ebit) werde mindestens auf dem für 2013 erwarteten Niveau von 260 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Analysten hatten mehr erhofft und durchschnittlich mit einem Ebit von 290 Millionen Euro gerechnet. An der Börse gab die Aktie daraufhin rund zwei Prozent nach.

In den vergangenen Jahren bekam Strabag vor allem die klammen öffentlichen Kassen zu spüren: Viele Auftraggeber hielten sich mit dem Bau neuer Straßen zurück. Die Konzerne versuchten daher über Kampfpreise an die wenigen Aufträge zu kommen - was letztlich die Erträge schmälerte. Daran dürfte sich auch im laufenden Jahr nicht viel ändern. "Der Strabag-Vorstand erwartet für 2014 ein herausforderndes Umfeld mit höherem Preisdruck im europäischen Infrastrukturbau", erklärte die Firma.

Welche deutschen Städte bei Investoren angesagt sind

Umfrage

Welche Städte sind bei Investoren besonders beliebt? Die Daten sind dem Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt von EY Real Estate entommen. Es wurden 15 europäische Immobilienmärkte inklusive Deutschland untersucht. Geantwortet haben insgesamt rund 500 europäische Unternehmen und Investoren. Wortlaut der Frage: „Welche deutschen Standorte stehen im Jahr 2014 besonders in Ihrem Investmentfokus?“

Platz 7

Stuttgart

20 Prozent

Platz 6

Düsseldorf

21 Prozent

Platz 5

Frankfurt

22 Prozent

Platz 4

Hamburg

23 Prozent

Platz 3

München

25 Prozent

Platz 2

Köln

26 Prozent

Platz 1

Berlin

36 Prozent

Besser stehen die Zeichen dagegen im Hochbau, wo Strabag nicht so sehr auf öffentliche Auftraggeber angewiesen ist, sondern auch auf private Investoren zählen kann. Dort liefen die Geschäfte weiterhin "solide", hieß es in der Mitteilung.

Wie sich der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr geschlagen hat, ließ Strabag offen. Details zu Leistung und Auftragsentwicklung will die Firma am Montag veröffentlichen.

Von

rtr

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