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12.05.2015

10:36 Uhr

Baumaschinenhersteller

Wacker Neuson feiert Rekordgewinn

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson kann zu Jahresbeginn ein Rekordergebnis verkünden. Vor allem dank guter Geschäfte in Amerika stieg der Umsatz um elf Prozent. Auch in Europa legten die Maschinenbauer zu.

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson kann im ersten Quartal 2015 ein Rekordergebnis verkünden. Wacker Neuson

Geschäft mit Mini-Baggern wächst

Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson kann im ersten Quartal 2015 ein Rekordergebnis verkünden.

MünchenAngeschoben von guten Geschäften in Amerika und dem schwachen Euro hat der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson zu Jahresbeginn ein Rekordquartal eingefahren. Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 324,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag berichtete.

Auch in Europa, wo Wacker Neuson fast drei Viertel seines Geschäfts macht, legte der Konzern zu. Dadurch habe man Rückgänge in Südamerika, Russland und Australien abfedern können. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 43 Prozent auf 31,7 Millionen Euro zu.

Der Umsatz mit Kompaktmaschinen, also mit Mini-Baggern, Rad- oder Teleskopladern, stieg, und auch das schwächelnde Geschäft mit Landmaschinen wuchs. Die Erlöse mit Baugeräten wie Stampfern, Walzen oder Aufbruchhämmern sackten ab, weil auf der nördlichen Halbkugel die Bausaison wegen des Winters erst spät losging, und sich Währungseffekte hier stärker auswirkten.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

In den kommenden Monaten werde sich das Geschäft beleben, sagte Vorstandschef Cem Peksaglam und bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll um neun bis 13 Prozent auf 1,4 bis 1,45 Milliarden Euro steigen, die Rendite (Ebit-Marge) zwischen 9,5 und 10,5 Prozent betragen. Im ersten Quartal stieg sie auf 9,8 Prozent.

Von

rtr

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