Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.07.2013

12:28 Uhr

Baustoffhersteller

Lafarge machen angestammte Märkte zu schaffen

Auf den aufstrebenden Märkten macht der Zementhersteller Lafarge gute Geschäfte, das Wachstum ist beachtlich. Doch die großen Kernmärkte vermiesen dennoch das letzte Quartal. Doch es gibt Lichtblicke.

Ein Schutzhelm mit dem Lafarge-Logo vor der Kulisse der Schachtvorwärmer in Karsdorf (Burgenlandkreis). Das Unternehmen Lafarge Zement veröffentlichte nun die Zahlen des zweiten Quartals. dpa

Ein Schutzhelm mit dem Lafarge-Logo vor der Kulisse der Schachtvorwärmer in Karsdorf (Burgenlandkreis). Das Unternehmen Lafarge Zement veröffentlichte nun die Zahlen des zweiten Quartals.

ParisDem weltgrößten Zementhersteller Lafarge haben im zweiten Quartal schwache Geschäfte in Nordamerika und Westeuropa zugesetzt. Auch das Wachstum in aufstrebenden Märkten konnten dies nur zum Teil ausgleichen. Umsatz und operativer Gewinn gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück. Für das Gesamtjahr geht der HeidelbergCement -Konkurrent zudem für den Zementmarkt allgemein nur noch von einem Wachstum zwischen null und drei Prozent aus statt bislang zwischen ein und vier Prozent, wie der französische Konzern am Freitag mitteilte. Grund seien die schlechten Wetterbedigungen, sagte Lafarge-Chef Bruno Lafont. Vom zweiten Halbjahr verspricht er sich aber einen positiven Trend.

Lichtblick in der Bilanz: der auf 201 Millionen Euro gestiegene Nettogewinn. Im Vorjahr hatten noch Einmaleffekte den Profit auf 39 Millionen Euro gedrückt. Der Konzern hat sich von Unternehmensteilen getrennt und Kosten gesenkt, um seine Schulden zu drücken. Sein Ziel, die Verbindlichkeiten dieses Jahr unter zehn Milliarden Euro zu drücken, bekräftigte Lafont. 2014 sollten die Schulden dann unter neun Milliarden Euro sinken. Dazu seien weitere Verkäufe und Kostensenkungen nötig.

Chemieindustrie: Du-Pont stellt Teile des Kerngeschäfts zum Verkauf

Chemieindustrie

Du-Pont stellt Teile des Kerngeschäfts zum Verkauf

Du-Ponts Firmenchefin will sich vom klassischen Chemiegeschäft abwenden. Erste Teile des Geschäfts sind bereits verkauft. Stattdessen will sie Du-Pont auf weniger konjunkturanfälligen Märkten positionieren.

Der Umsatz fiel im zweiten Quartal um drei Prozent auf 4,11 Milliarden Euro, der operative Gewinn sank um acht Prozent auf 922 Millionen Euro. "Schwache Zahlen, aber nicht so schlecht, wie einige Investoren befürchtet hatten", schrieben die Analysten der Bank Of America Merrill Lynch.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×