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07.07.2015

17:23 Uhr

Baut Thiele Anteile aus?

Vossloh hat einen Großaktionär weniger

Im Frühjahr wollte Vossloh-Großaktionär Thiele den Verkehrstechnik-Konzern übernehmen. Nun verkauft der Franzose Edouard Carmignac seine Anteile schnell wieder. Er hatte sich offenbar Mehr erhofft.

Der Verkehrstechnik-Konzern produziert Bahn-Infrastruktur und -Technik. dpa

Vossloh

Der Verkehrstechnik-Konzern produziert Bahn-Infrastruktur und -Technik.

DüsseldorfDer französische Großaktionär Edouard Carmignac ist bei dem Verkehrstechnik-Konzern Vossloh ausgestiegen. Seine Firma Carmignac Gestion habe ihren rund fünf-prozentigen Anteil veräußert, teilte Vossloh am Dienstag mit. Offen blieb, ob Gestion sein Aktienpaket über die Börse verkauft hat oder an Großaktionär und Aufsichtsratschef Heinz-Hermann Thiele.

Thiele hatte Vossloh im Frühjahr übernehmen wollen, war aber bei den meisten Anteilseignern mit seinem Angebot aber abgeblitzt.

Thiele hatte im Februar den Vossloh-Aktionären 48,50 Euro je Aktie geboten mit dem Ziel, zumindest die 50-Prozent-Hürde zu nehmen. Wohl in der Hoffnung auf Mehr hatte Carmignac daraufhin ein Aktienpaket von fünf Prozent erworben. Knorr-Bremse-Eigner Thiele legte allerdings nicht nach. Er hielt nach Ablauf der Angebotsfrist rund 30 Prozent an Vossloh. Vor seiner Offerte warfen es 29,99 Prozent. Am Dienstag notierte die Vossloh-Aktie bei 53,80 Euro.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Von

rtr

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