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16.09.2011

15:39 Uhr

Bei Tochterfirma KHS

Salzgitter streicht 300 Stellen

VonMartin Murphy

Die Salzgitter-Tochter KHS schreibt tiefrote Zahlen, jetzt handelt der Mutter-Konzern: 300 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden - das sind rund zehn Prozent der Belegschaft.

Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG begutachtet eine Spule (Archivfoto von 2010): Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller will bei seiner Tochter KHS 300 Stellen streichen. dpa

Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG begutachtet eine Spule (Archivfoto von 2010): Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller will bei seiner Tochter KHS 300 Stellen streichen.

SalzgitterDer Industriekonzern Salzgitter will die Kosten bei seiner Maschinenbautochter KHS streichen. Betroffen sind 300 Arbeitsplätze vor allem in der Verwaltung, teilte die Gesellschaft mit. Dies sind rund zehn Prozent der Belegschaft. KHS ist Teil der Technologiesparte und schreibt rote Zahlen. Grund dafür sind vor allem aufgeschobene Restrukturierungsmaßnahmen sowie einer schwachen Nachfrage der Getränkehersteller, die das Unternehmen mit Abfüllanlagen beliefert.

Zum angepeilten Sparvolumen und zu den Kosten für den Stellenabbau macht die Salzgitter AG keine Angaben. Ein Sprecher betonte lediglich, dass die Maßnahmen im kommenden Jahr umgesetzt werden sollen.

Kommentare (1)

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Profit

16.09.2011, 17:32 Uhr

Salzgitter (SZ) verfolgt unter Fuhrmann eine idiotische Strategie. Vom Maschinenbau verstehen sie rein gar nichts. Durch total verfehlte Unternehmenspolitik hat SZ KHS und Klöckner-Werke (KW) in den Ruin getrieben. Fuhrmann war anfang der neunziger Jahre bereits an der Pleite (1993) von Klöckner-Stahl beteiligt. 2007 kaufte er in einer Nacht- und Nebelaktion KW und KHS für SZ, ohne daß er bzw. SZ Expertise besitzt und ohne Due Diligence durchgeführt zu haben zu einem total überhöhtem Preis. Vermutlich hat SZ mit KHS seit 2007 mindestens 500 Mio. Euro verloren, wenn es ausreicht. Dieses Desaster, das Fuhrmann gemeinsam mit dem Pleite-Spezialisten Flach von WCM (beide immer noch bei KHS am Ruder!)persönlich zu verantworten haben, war "Qualitätsausweis" genug, um Fuhrmann letztes Jahr zum Vorstandsvorsitzenden bei SZ zu machen. Bei Arubis muß man sich vorsorglich auch schon auf ein Desaster einrichten: Dort hat Fuhrmann die Führung übernommen; der jetzige Vorstandschef ging vorsorglich schon einmal von Bord! Der AR von Salzgitter scheint zu schlafen. Der Aktientipp: Krones AG. Der einzige Konkurrent KHS ist tot und man selbst erfreut sich einer phantastischen Auftragslage. Außerdem hat GEA eine Auge auf Krones geworfen! KHS macht demgegenüber in einer absoluten Hochphase des Maschinen- und Anlagenbaus hohen Verlust. Was passiert erst in einer rezessiven Phase? Unter SZ hat KW und KHS 2/3 seines Eigenkapitals verloren. Bravo Professor Fuhrmann! Bravo WCM-Flach! Bravo WCM-Ehlerding!

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