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09.03.2006

09:41 Uhr

HB BRÜSSEL. Die belgische Regierung könnte sich der Fusion von Gaz de France und Suez entgegenstellen. Zusammen würde das Unternehmen 90 Prozent des belgischen Gasmarktes auf sich vereinen, schreibt das „Wall Street Journal Europe“.

Die Suez-Tochter Electrabel deckt bereits 81 Prozent des Marktes ab, die Gaz de France-Tochter SPE ist zweitgrößter Anbieter mit acht Prozent. Belgiens Ministerpräsident Guy Verhofstadt hält die Konzentration beinahe des ganzes Marktes in den Händen eines Unternehmens für einen inakzeptablen Zustand. „Ich will mehr Wettbewerb in den Gas- und Strommärkten“, zitierte ihn die Zeitung.

Auch Tom Vanden Borre vom belgischen Strom- und Gasregulierer äußerte sich skeptisch. „Dieser Zusammenschluss würde ernste kartellrechtliche Bedenken mit sich bringen. Die Unternehmen dürften Konzessionen anbieten und Sparten verkaufen“, sagte er. Solche Verkäufe könnte aber unzureichend sein.

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