Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.01.2009

08:03 Uhr

Bergbau

BHP Billiton hat den Blues

Die Bergbauindustrie hat den großen Blues. Nach dem Rivalen Rio Tinto will nun auch BHP Billiton wegen des Wirtschaftsabschwungs Jobs abbauen - 6000 an der Zahl. Und Minen will BHP auch gleich dicht machen.

HB SYDNEY. Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton streicht wegen des globalen Wirtschaftsabschwungs 6000 Stellen. Außerdem schließt er in Australien eine Nickel-Mine und nimmt dabei eine Abschreibung von 1,6 Mrd. Dollar in kauf. Wegen der Unsicherheit am Markt könnten noch mehr Minen geschlossen werden, sagte BHP-Finanzvorstand Alex Vanselow.

Vor dem australischen Bergbaugiganten hatten im Kampf gegen sinkende Metallpreise bereits die Rivalen Rio Tinto 14 000 Stellen und Vale 1300 Arbeitsplätze gestrichen. Für BHP Billiton sind die Abschreibungen auf die Nickelmine Ravensthorpe die größten in neun Jahren. Bisher hatte der Konzern erklärt, im Gegensatz zur Konkurrenz die Produktionsmengen beizubehalten. Vor einem Monat hieß es, das Verkaufsvolumen sei trotz der globalen Wirtschaftskrise stabil. BHP beschäftigt weltweit 101 000 Menschen. Fondsmanager rechnen nun damit, dass Händler ihre Gewinnprognose für BHP nach unten korrigieren werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×