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09.04.2012

14:11 Uhr

Bernhard Mattes

Ford punktet mit Paketangeboten für Neuwagen

ExklusivIn Zeiten von Überkapazitäten braucht die Autobranche gute Alternativen zu Rabatten. Bernhard Mattes, Chef der Ford-Werke hierzulande, spricht mit dem Handelsblatt über den Charme von Komplettangeboten..

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke, Bernhard Mattes. dpa

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke, Bernhard Mattes.

DüsseldorfKomplettangebote bieten den Autobauern auf dem deutschen Markt angesichts von Überkapazitäten in der Branche eine Alternative zu direkten Rabatten. „Uns hilft die vierjährige Flatrate, die Leasing, Wartung und Versicherung enthält. 55 Prozent der Privatkunden entscheiden sich für diese Paketlösung“, sagte Ford-Werke-Chef Bernhard Mattes dem Handelsblatt.

Dadurch kann der Kölner Autobauer „weitgehend auf Barzahlungsrabatte verzichten“, so Mattes. Die Händler profitieren, indem sie den Kunden über vier Jahre binden. Ein Vorteil für den Käufer liegt darin, dass kein böses Erwachen erlebt, wenn er sein Auto wieder verkaufen will. „Ein großer Teil möglicher Extrakosten wird durch die Flatrate abgedeckt und der Kunde muss das Auto nicht mit geringerem Restwert als erwartet wieder verkaufen“, sagt Mattes. Unter dem Restwert versteht die Autobranche den Wert eines gebrauchten Fahrzeugs. Die Flatrate bietet Ford seit Anfang 2007 an.

Mattes bleibt trotz des wachsenden Risikos weiterer Preisschlachten für das laufende Jahr zuversichtlich. „Die Nachfrage in Deutschland ist stabil“, sagt der Automanager. 2012 will der Ford-Chef mit neuen Modellen wie dem B-Max „den Absatz profitabel steigern und den Marktanteil in Deutschland von derzeit 7,2 Prozent weiter erhöhen“.

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