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22.08.2014

09:33 Uhr

Bessere Bezahlung

Mitarbeiter von Hyundai und Kia streiken

Die Mitarbeiter der beiden größten südkoreanischen Autohersteller Hyundai und Kia haben die Arbeit für vier Stunden niedergelegt. Die Mitarbeiter wollen, das Bonuszahlungen als Teil des regulären Lohns gesehen werden.

Mitarbeiter von Hyundai bei der Arbeit: Würden die Boni voll angerechnet, würden die Einkommen laut den Arbeitnehmervertretern um durchschnittlich zehn Prozent steigen. Reuters

Mitarbeiter von Hyundai bei der Arbeit: Würden die Boni voll angerechnet, würden die Einkommen laut den Arbeitnehmervertretern um durchschnittlich zehn Prozent steigen.

SeoulBei den beiden größten südkoreanischen Autoherstellern Hyundai und Kia sind die Arbeiter am Freitag in Streik getreten. Die Arbeitsniederlegungen sollten vier Stunden dauern, zudem würden die Angestellten am Wochenende keine Überstunden machen, erklärten Gewerkschaftsvertreter. Mit dem Streik wollen die Arbeitnehmer wollen durchsetzen, dass Bonuszahlungen als Teil des regulären Lohns angesehen werden, auf dessen Grundlage Zuschläge etwa für Wochenend- und Feiertagsdienste sowie Renten- und Urlaubsansprüche berechnet werden.

Der oberste Gerichtshof Südkoreas hatte im Dezember entschieden, dass regelmäßig gezahlte Boni als Teil des regulären Lohns gelten. Nach Gewerkschaftsangaben gab es daraufhin 17 Verhandlungsrunden mit der Geschäftsführung von Hyundai und der Tochterfirma Kia über diese Frage. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande. Würden die Boni voll angerechnet, würden die Einkommen laut den Arbeitnehmervertretern um durchschnittlich zehn Prozent steigen.

Für die Streiks hatten sich Mitte August 70 Prozent der gut 47.000 Gewerkschaftsmitglieder bei Hyundai und Kia ausgesprochen. Der Ausstand kostet den Konzern laut der Nachrichtenagentur Yonhap rund 64 Millionen Dollar (48 Millionen Dollar) an Produktionsausfall.

Von

afp

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