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16.01.2014

08:44 Uhr

Besserung im Dezember

EU-Automarkt schrumpft das sechste Jahr in Folge

2013 war für den Autoabsatz in Europa das schlechteste Jahr seit der Osterweiterung der Europäischen Union. Doch gerade zum Jahresende gab es auch Lichtblicke, die auf die Zukunft hoffen lassen.

Seat-Fertigung in Martorell nahe Barcelona: Im Dezember konnte der Autoabsatz in Spanien um mehr als 18 Prozent zulegen. Reuters

Seat-Fertigung in Martorell nahe Barcelona: Im Dezember konnte der Autoabsatz in Spanien um mehr als 18 Prozent zulegen.

Der Automarkt in der europäischen Union hat nach einem schwierigen Jahr einen versöhnlichen Abschluss gefunden. Im letzten Monat des abgelaufenen Jahres seien die Neuzulassungen im Vergleich zum Dezember 2012 um 13,3 Prozent nach oben gesprungen, teilte der Branchenverband Acea am Donnerstag mit. Das war der größte monatliche Anstieg seit Dezember 2009. Die verkauften 906.294 Fahrzeuge waren allerdings der drittniedrigste Wert in einem Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2003.

Zwischen Januar und Dezember wurden insgesamt 11.850.905 Autos verkauft – 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist der europäische Automarkt das sechste Jahr in Folge geschrumpft. Seit der EU-Osterweiterung war 2013 das schlechteste Jahr in der ACEA-Statistik.

Im Dezember konnten die meisten EU-Märkte ein Wachstum verzeichnen. Neben Deutschland (5,4 Prozent) lagen auch die Sorgenkinder Italien (1,4 Prozent), Frankreich (9,4 Prozent) und Spanien (18,2 Prozent) teilweise deutlich im Plus. Das größte Wachstum gab es im Vereinigten Königreich, hier fanden im Vergleich zum Vorjahrsmonat 23,8 Prozent mehr Autos einen Käufer.

Auf das Gesamtjahr gesehen ist das Ergebnis allerdings nicht so eindeutig. Während der Markt im Vereinigten Königreich knapp zweistellig wachsen konnte und auch Spanien mit 3,3 Prozent mehr verkauften Autos leicht im Plus lag, mussten Deutschland (-4,2 Prozent), Frankreich (-5,7 Prozent) und Italien (-7,1 Prozent) Absatzrückgänge verkraften.

Kommentare (4)

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WeltMarktFuehrer

16.01.2014, 10:03 Uhr

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Wer hat soviel Pinke Pinke, wer hat das bestellt?

Alles wird teurer, Wohnen, Lebensmittel und Energie. Dazu gesellt sich dann noch eine Altersvorsorge auf mehreren Wegen, gesetzlich und privat. Hier kann kaum einer die tatsächliche Rentenlücke schließen.
Und dann soll man noch ein Auto für 25T€ kaufen, wo der jährliche Wertverlust mal locker über 20 % liegt. Klar, dass dieses System eines Tages kollabieren wird.


Autokaeufer

16.01.2014, 10:32 Uhr

Die Autohersteller haben einfach die Jugend die letzten 10 Jahre komplett vernachlässigt. Egal ob VW, Mercedes, BMW und Audi. Mit welcher Ignoranz man dort bedient wird wenn man keine Gehhilfe oder Krückstock dabei hat ist der Wahnsinn.

2013 Rhein Main Gebiet:
BMW - 3 Verkäufer im Verkaufsraum - keine Ansprache.
VW - Zugeaschter Wagen des Verkäufers - reinsetzen ja - Probefahrt nein.
Mercedes - "Der Teileschalter befindet sich dort drüben"
Audi - (Auf dem Kundenparkplatz) "Hier können Sie nicht parken (Golf 6 GTD)!!! VW haben wir nicht" .

Trotz dieser niederschmetternder Freundlichkeit - wurde es dann ein BMW für 46.000 € . Manche Händler haben echt ein Rad ab.


Account gelöscht!

16.01.2014, 10:56 Uhr

Zitat : EU-Automarkt schrumpft das sechste Jahr in Folge

- das sagt uns doch, dass in der gelobten EUtopia unsere Exportüberschüsse schon lange nicht mehr erarbeitet werden !

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