Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.03.2014

13:40 Uhr

Bexsero

Britischer Ausschuss empfiehlt Novartis-Impfstoff

Das Impfstoffgeschäft von Novartis schreibt rote Zahlen. Doch nun könnte das Geschäft belebt werden: Der britische Impfausschuss schlägt vor, einen Novartis-Impfstoff in das nationale Impfprogramm aufzunehmen.

Das Foto zeigt das Novartis-Logo vor der Schweizer Konzernzentrale. Reuters

Das Foto zeigt das Novartis-Logo vor der Schweizer Konzernzentrale.

ZürichDem in den roten Zahlen steckenden Impfstoffgeschäft von Novartis winken zusätzliche Umsätze aus Großbritannien. Der britische Impfausschuss riet, einen Novartis-Impfstoff gegen Hirnhautentzündung in das nationale Impfprogramm aufzunehmen, teilte das Basler Unternehmen am Freitag mit. Laut Empfehlung sollten alle Kinder ab zwei Monaten mit Bexsero gegen Meningitis B geimpft werden. Wenn die britischen Gesundheitsbehörden dem Rat des Ausschusses folgen, ist Großbritannien das erste Land in Europa, in dem Kleinkinder möglicherweise schon von Sommer an routinemäßig Bexsero erhalten.

Der Impfstoffbereich von Novartis hat Mühe, mit Konkurrenten wie GlaxoSmithKline, Sanofi und Merck mitzuhalten. Er war die einzige Sparte des Konzerns, die im vergangenen Jahr rote Zahlen schrieb. Der Impfstoff-Bereich gilt neben Tiergesundheit und dem Geschäft mit nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten als Verkaufskandidat.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×