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09.01.2009

17:07 Uhr

Bierbrauer

Schörghuber strafft Bier-Geschäft

Wegen höherer Ausgaben hat die Unternehmensgruppe Schörghuber ein Sparprogramm aufgesetzt. Die einzelnen Brauereien sollen enger zusammenarbeiten und so die Kosten drücken. Berichte über eine mögliche Änderung der Vermarktungsregionen einzelner Biermarken wollte das Unternehmen nicht kommentieren.

Die Biermarke Paulaner gehört zu den bekanntesten Produkten von Schörghuber. Foto: dpa. dpa

Die Biermarke Paulaner gehört zu den bekanntesten Produkten von Schörghuber. Foto: dpa.

HB MÜNCHEN. Die Unternehmensgruppe Schörghuber plant eine Straffung ihres Bier-Geschäfts. Geplant sei, Einkauf und Logistik für die zahlreichen Biermarken des Konzerns wie zum Beispiel Paulaner, Kulmbacher oder Karlsberg künftig zentral zu lenken, sagte ein Sprecher des Unternehmens in München. Das Konzept sei bereits unter der Führung des im November plötzlich verstorbenen Inhabers Stefan Schörghuber entworfen worden. Der neue Chef der Brau Holding International (BHI), Hans-Peter Hoh, mache sich nun an die Umsetzung.

Der Sprecher bestätigte auch, dass der lokale und regionale Auftritt einzelner Biermarken nicht angetastet werde. Auf der Kostenseite will die BHI aber die deutlich gestiegenen Ausgaben für Energie, Hopfen und Malz durch eine engere Verzahnung der kleineren Brauereien kompensieren. So sollen diese künftig im Einkauf, der Herstellung und bei der Auslieferung des Bieres zusammenarbeiten. Nicht kommentieren wollte er Medienberichte, wonach einige Biersorten wie Mönchshof oder Fürstenberg künftig nicht nur regional, sondern auch bundesweit vermarktet werden sollen.

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