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13.04.2006

09:53 Uhr

Bilanz 2005

Deutsche fahren auf Toyota ab

Toyota Deutschland hat im achten Jahr in Folge bei den Erlösen und beim Ergebnis vor Steuern zugelegt. Besonders die Luxusmarke Lexus drehte mächtig auf.

Eine der Neuvorstellungen im Jahr 2005: der Aygo. Foto: Toyota

Eine der Neuvorstellungen im Jahr 2005: der Aygo. Foto: Toyota

HB KÖLN. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2005/2006, das am 31. März endete sei um 6,3 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro gestiegen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Steuern habe sich mit 24,4 Mill. Euro mehr als verdoppelt. 7,9 Mill. Euro resultieren allerdings aus der Auflösung einer Rückstellung für die Altfahrzeugrücknahme. Auch ohne diesen Einmaleffekt ergibt sich jedoch ein deutliches Plus zu den 11,6 Mill. Euro des Vorjahres. Den Nettogewinn nannte das Unternehmen nicht.

„In diesem Jahr streben wir in beiden Bereichen (Umsatz und Ergebnis vor Steuern) erneut einen Zuwachs von weiteren 5 Prozent an“, sagte Finanzvorstand Lothar Feuser am Donnerstag in Köln. Im Kalenderjahr 2005 seien 133 000 Autos der Marke Toyota und Lexus im Bundesgebiet zugelassen worden (plus 3,2 Prozent); 2006 sollen es rund 140 000 Autos werden. Besonders die Luxusmarke Lexus legte zu: um 78 Prozent auf 4 254 Zulassungen.

Im vergangenen Geschäftsjahr gab es sowohl bei Toyota, als auch bei Lexus zahlreiche Modellwechsel und -Neueinführungen: Der komplett neue Kleinwagen Toyota Aygo kam in den Handel, genauso wie eine Neuauflage des Pickup Hilux. Auch die Volumenmodelle Yaris (ein Kleinwagen) und RAV 4 (ein Geländewagen) wurden überarbeitet. Lexus führte die Modelle RX, GS und IS neu ein, wobei insbesondere der RX400h als erster Geländewagen mit Hybridantrieb für Furore sorgte. Darüber hinaus wurde mit dem IS 220d erstmals ein Lexus-Modell mit Dieselmotor auf den Markt gebracht.

Der Bestseller des Geschäftsjahres 2005/2006 war aber das Golfklasse-Modell Corolla, von dem rund 43 000 Fahrzeuge zugelassen wurden. An Platz zwei der Zulassungs-Hitliste stand der Yaris mit rund 27 500 Einheiten, gefolgt vom Mittelklasse-Wagen Avensis mit rund 24 500 Einheiten. Der RAV 4 verbuchte rund 16 500 Zulassungen.

„Wir wollen weiter Gas geben, aber dabei steht ein qualitatives Wachstum im Vordergrund“, sagte Finanzvorstand Feuser. Dafür seien etwa Investitionen von 100 Mill. Euro in das Händlernetz schwerpunktmäßig in Großstädten geplant. Der Großteil der Summe komme aber von den Vertragshändlern selber. Dabei will Toyota Deutschland besonders die Vermarktung von alternativen Hybrid-Antrieben voran treiben.

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