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16.03.2006

09:42 Uhr

Bilanz 2005

K+S lässt Aktionäre von Rekordgewinn profitieren

Der Düngemittelhersteller K+S hat nach einem Rekordgewinn im vergangenen Jahr die Dividende je Aktie um mehr als ein Drittel erhöht.

dpa-afx KASSEL. Der Hauptversammlung solle eine Dividende von 1,80 Euro je Anteilsschein (Vorjahr: 1,30) vorgeschlagen werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Kassel mit. Die im MDax gelistete Gesellschaft profitierte von der robusten Kalidünger-Nachfrage und einem witterungsbedingt guten Salzgeschäft. Auch für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich die Gesellschaft optimistisch.

"Das zurückliegende Geschäftsjahr war das bisher beste in der Geschichte der K+S Gruppe", sagte Konzernchef Ralf Bethke. Auch der Ausblick für das laufende Jahr sei "weiterhin günstig". Die positive Geschäftsentwicklung dürfte in den kommenden zwei Jahren anhalten. Beim Umsatz peilt Bethke für das laufende Jahr "gut" 2,8 Mrd. Euro an und für das nächste Jahr nochmals eine Steigerung. Auch das operative Ergebnis soll sich "positiv entwickeln". Die Aktie legte vorbörslich leicht zu. Händler zeigten sich gleichwohl in ersten Reaktionen etwas enttäuscht: "Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr ist unserer Ansicht nach nicht überzeugend."

Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Gewinn vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Bewertungsveränderungen von Derivaten um 54 Prozent auf 250,9 Mill. Euro. Die Entwicklung lag im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 2,8 Mrd. Euro zu. Das um Bewertungseffekte bereinigte Konzernergebnis nach Steuern erhöhte sich um 56 Prozent auf 161,3 Mill. Euro oder 3,81 Euro je Aktie. Alle Geschäftsbereiche schlossen mit positiven Ergebnissen ab. Der Konzern wolle weiterhin interne und externe Wachstumschancen nutzen. Ein möglicher Erwerb einer Beteiligung am größten südamerikanischen Salzhersteller, der chilenischen Sociedad Punta de Lobos, würde neue Potentiale außerhalb Europas eröffnen.

Im vierten Quartal legten Umsatz und operatives Ergebnis überproportional zu. Der Umsatz erhöhte sich im Schlussquartal um 13,5 Prozent auf 716 Mill. Euro, während das Ebit I um 60,5 Prozent auf 48,8 Mill. Euro kletterte. Das Konzernergebnis nach Steuern legte bereinigt um 51,3 Prozent auf 35,7 Mill. Euro zu. Besonders hohe Steigerungen erzielten die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz. Die K+S Gruppe gehört mit gut 11 000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Herstellern von Kali-Düngemitteln.

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