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17.01.2007

20:08 Uhr

Bilanz des Autokonzerns

China rettet GM-Absatz 2006

Der angeschlagene US-Autobauer GM hat 2006 weltweit weniger Autos verkauft. Allerdings fiel der Rückgang dank eines kräftigen Wachstums in Asien mit knapp einem Prozent glimpflich aus. Vor allem ein Plus in China um 32 Prozent half der Opel-Mutter, Einbrüche auf dem Heimatmarkt weitgehend aufzufangen.

HB DETROIT. Die Aktie gab entsprechend nur leicht nach. Analysten hatten mit dem Absatzminus bereits gerechnet, ihn aber GMs Rückzug aus dem unrentablen Verkauf von Fahrzeugen an Autovermieter zugeschrieben sowie einem allgemeinen, branchenweiten Nachfragerückgang.

Insgesamt verkaufte GM im vergangenen Jahr 9,09 Mill. Fahrzeuge. 55 Prozent davon gingen an Käufer außerhalb der USA. Während der Absatz im Heimatland nach bereits früher veröffentlichten Zahlen um fast neun Prozent absackte, legte er jenseits der USA um bald sieben Prozent zu. In China, wo GM mit Shanghai Automotive ein Gemeinschaftsunternehmen betreibt, wurde der Klassiker Buick erstmals häufiger verkauft als in den USA.

Weltweit wurden 2006 schätzungsweise 67 Mill. Fahrzeuge verkauft - GMs Anteil betrug etwa 14 Prozent. Der Konzern droht allerdings in diesem Jahr auf Platz zwei in der Branche abzurutschen: Toyota peilt 2007 einen Absatz von 9,42 Mill. Fahrzeugen an. Die Japaner bauen dabei auf ein beeindruckendes Wachstum in den USA, wo sie 2006 gegen den Trend 13 Prozent zulegten. GM will zu Hause durch umfangreiche Stellenstreichungen wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

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