Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.11.2011

09:03 Uhr

Bilfinger Berger

Koch will Konzern zu neuer Größe führen

Gut fünf Monate nach der Übernahme des Vorstandsvorsitzes will der Ex-Politiker Roland Koch dem Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger mit Akquisitionen in neue Dimensionen katapultieren.

Der Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger Berger und ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch. dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Baukonzerns Bilfinger Berger und ehemaliger Ministerpräsident Roland Koch.

StuttgartDer mittelfristige strategische Ausblick des Konzerns sehe vor, die Leistung bis zum Jahr 2016 um bis zu 50 Prozent zu steigern, teilte der Mannheimer Konzern am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr hatte die mit den Kunden abgerechnete Leistung 8,1 Milliarden Euro betragen, in diesem Jahr wird ein moderater Anstieg auf 8,2 Milliarden Euro erwartet.

Bilfinger Berger setze auf organisches Wachstum und Zukäufe, auch um das Konzernergebnis binnen fünf Jahren zu verdoppeln. 2010 lag das Konzernergebnis bei 284 Millionen Euro, 2011 soll es dank eines Buchgewinns aus dem Verkauf der australischen Bauaktivitäten rund 380 Millionen Euro betragen. Um das geplante Wachstum zu finanzieren, stünden bis ins Jahr 2016 hinein deutlich mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung. Bilfinger halte Ausschau nach Unternehmen, um die die Dienstleistungssparte zu stärken und Spezialkompetenzen in der Baubranche zu erwerben.

Weitere Details seiner Pläne für die kommenden Jahre will Koch am Vormittag auf einer Pressekonferenz erläutern.

Von

rtr

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

ottokajetan

15.11.2011, 11:06 Uhr

super, brutalst mögliche Expansion

kaltmamseller

15.11.2011, 11:16 Uhr

wie alle zu kurz geratene und weltenlenker geht koch von der skalierbarbeit wirtschaftlicher ziele und erfolge aus.

die selbe nummer haben wir bei der deutschen bahn gerade hinter uns mit den bekannten miserfolgen.

dazu kommt ,daß die unternehmenskäufe im derzeitigen wirtschaftlichen umfeld zu teuer sind und die synergieeffekte pures wunschdenken sind,was eitle selbstgefällige master of univers natürlich nicht abhält
zuzuschlagen,nützen doch die aus der politik mitgebrachten aqusitionskontakte schnell ab und mit leeren händen dastehn will sich ein meister nich leisten.

die investitionen in das margenschwache dienstleistungsgeschaft,im übrigen überproportional konjunkturabhängig,wird über kurz oder lang die kernkompetenz des unternehmens bauleistungen zu erbringen verblassen lassen und schwächen,wenn es nicht sogar dazu führt,daß bei neubauprojekten zunehmend ausschlüsse aus dem bieterkreis erfolgen ,auf grund
von interessenskollisionen.

dann hoffen wir mal daß das unternehmen in fünf jahren nicht bilfinger & zwerge heißt....

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×