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18.10.2012

10:28 Uhr

Biotech-Firma

Actelion verdient mehr als erwartet

Nicht zuletzt wegen der Franken-Abschwächung konnte Actelion seinen Quartalsgewinn um 16 Prozent steigern. Das Biotech-Unternehmen entlässt nun weniger Mitarbeiter als ursprünglich geschätzt.

Der Firmensitz in der Nähe von Basel. Reuters

Der Firmensitz in der Nähe von Basel.

ZürichDas Schweizer Biotechnologieunternehmen Actelion hat den Gewinn im dritten Quartal trotz Restrukturierungskosten gesteigert. Unter dem Strich verdiente Europas größter eigenständiger Branchenvertreter 94,6 Millionen Franken und damit 16 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie Actelion am Donnerstag mitteilte. Der Konzern schnitt damit besser ab als von Analysten erwartet, die im Schnitt mit einem Gewinnrückgang auf 77,8 Millionen Franken gerechnet hatten.

Actelion profitierte davon, dass der Franken an Wert verlor und damit Einnahmen aus anderen Währungsräumen stiegen. Außerdem muss das Unternehmen weniger Beschäftigte entlassen als ursprünglich geschätzt. Der Actelion-Kurs stieg im frühen Handel um rund zwei Prozent. Der Kerngewinn, der Sonderkosten ausklammert, erhöhte sich von Juli bis September um 35,1 Prozent auf 165,1 Millionen Franken. Die Produktverkäufe stiegen um 9,2 Prozent auf 436,9 Millionen Franken (361 Millionen Euro).

Die in Allschwil nahe Basel ansässige Firma verbuchte im Berichtsquartal 5,1 Millionen Franken Aufwendungen für das im Juli auf den Weg gebrachte Sparprogramm. Insgesamt werden sich die Kosten dafür auf acht bis neun Millionen Franken belaufen, wie es hieß. Actelion sieht sich zu Einschnitten gezwungen, weil das wichtigste Medikament Tracleer gegen Bluthochdruck im Lungenkreislauf (PAH) wegen des Preisdrucks und der zunehmenden Konkurrenz zunehmend an Boden verliert.

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