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29.07.2011

17:53 Uhr

Biotechnologie

Knochen-Medikamente machen Amgen Hoffnung

Der Biotechnologiekonzern Amgen macht sich dank anziehender Umsätze mit neuen Mitteln zur Knochentherapie Hoffnungen. Das Unternehmen will bis zum Jahresende Gewinne am oberen Rand seiner bisherigen Prognosen erzielen.

Schriftzug am Eingang des Biotechnologiekonzerns in Oaks (USA). Quelle: ap

Schriftzug am Eingang des Biotechnologiekonzerns in Oaks (USA).

Boston Der Branchenführer peilt einen Umsatz von 15,5 Milliarden Dollar an, wie Amgen mitteilte. Den bereinigten Gewinn erwartet er nun eher bei 5,20 Dollar je Aktie als bei 5,00 Dollar. Noch tragen die beiden Knochen-Medikamente Xgeva und Prolia nur einen Bruchteil zum Umsatz bei. Im zweiten Quartal nach der Markteinführung legten die Xgeva-Erlöse aber schwungvoll auf 73 Millionen Dollar von 42 Millionen Dollar zu. Experten trauen dem Medikament bis 2014 einen Jahresumsatz von 1,8 Milliarden Dollar zu. Auch das Prolia-Geschäft kommt mit Erlösen von 44 Millionen Dollar nach 27 Millionen Dollar in den ersten drei Monaten in Fahrt.

Die Mittel haben denselben Wirkstoff. Xgeva wird zur Vorbeugung gegen Knochenbrüche in der Krebsbehandlung eingesetzt, Prolia bei Knochenschwund. Die neuen Medikamente sollen die Rückgänge bei den bisherigen Verkaufsschlagern Aranesp und Epogen gegen Blutarmut ausgleichen.

Insgesamt stieg der Umsatz im zweiten Quartal um vier Prozent auf 3,96 Milliarden Dollar. In der Branche waren 3,78 Milliarden Dollar erwartet worden. Amgens Netto-Gewinn ging dagegen auf 1,17 Milliarden Dollar von 1,20 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück.


Von

rtr

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