Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.08.2012

18:45 Uhr

Industrie

Blohm+Voss hofft auf Yachtauftrag

Nach Jahren ohne Yachtneubau könnte es noch vor Oktober wieder so weit sein: Ein russischer Millionär lässt sich offenbar bei Blohm+Voss ein Luxusschiff bauen.

Die Superjacht „Eclipse“. Reuters

Die Superjacht „Eclipse“.

HamburgDie Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss steht nach Jahren ohne Yachtneubau vor einem Auftrag für ein Luxusschiff. „Vielleicht klappt der Abschluss noch vor Ende September“, sagte Werft-Chef Herbert Aly dem „Hamburger Abendblatt“ (Montag). Es gebe mit dem Interessenten bereits einen Vorvertrag, und er zweifele nicht am endgültigen Zuschlag. Das Schiff soll mehr als 100 Meter lang werden und wird nach „Abendblatt“-Informationen erneut von einem russischen Milliardär bestellt. Die Hamburger Werft hatte auch die „Eclipse“ des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch gebaut.

Die drei Unternehmen von Blohm+Voss - Werft, Reparatur und Maschinenbau - mit ihren rund 1500 Beschäftigten gehören seit Ende Januar dem britischen Finanzinvestor Star Capital Partners. „Die Briten lassen uns ungestört arbeiten“, sagte Aly. Renditevorgaben gebe es keine. Die Werft könne die im neuen Tarifvertrag für die Metallindustrie vereinbarte Übernahme von Zeitarbeitern nach 18 Monaten nicht leisten, ergänzt der Werft-Chef. Er will deshalb mit der IG Metall Gespräche führen.

Der Finanzinvestor will den Maschinenbau (350 Mitarbeiter) weiter verkaufen. Star Capital verhandelt nach Angaben des Werftmanagers konkret mit einigen Interessenten. Aly rechnet diesbezüglich mit einer Entscheidung noch in diesem Jahr.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×