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08.06.2011

19:55 Uhr

Blumenerdesparte Compo

K+S will offenbar an Triton verkaufen

Der Verkauf der Blumenerde-Sparte des Düngemittelhersteller K+S steht offenbar unmittelbar bevor. Auch der Preis kann sich sehen lassen.

Der Düngemittelhersteller K & S will seine Blumenerde-Sparte offenbar an den Finanzinvestor Triton verkaufen. Quelle: dpa

Der Düngemittelhersteller K & S will seine Blumenerde-Sparte offenbar an den Finanzinvestor Triton verkaufen.

FrankfurtDer Düngemittel- und Salzhersteller K+S verhandelt Kreisen zufolge nur noch mit der Beteiligungsfirma Triton über einen Verkauf seiner Blumenerde-Sparte Compo. Schon seit rund zwei Wochen werde mit der Beteiligungsfirma exklusiv verhandelt, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Mittwoch.

Die Verhandlungen, bei denen ein Preis von rund 200 Millionen Euro im Raum stehe, seien auf der Zielgeraden. Der zuletzt ebenfalls noch in der Auktion verbliebene israelische Düngemittelkonzern ICL sei inzwischen ausgeschieden.   

Ein Sprecher von K+S sagte dazu lediglich, K+S habe auf der Hauptversammlung mitgeteilt, den Prüfungsprozess um das Ende des zweiten Quartals herum abschließen zu wollen. Der Chef der Düngemittelsparte, Joachim Felker, hatte damals gesagt, es gebe mehrere potenzielle Käufer und ein Verkauf könne bis Ende Juni in trockenen Tüchern sein.

Darüber hinaus lehnte der K+S-Sprecher eine Stellungnahme zu den Informationen ab, über die zuvor auch die „Financial Times Deutschland“ berichtet hatte. Bei der Beteiligungsgesellschaft Triton war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.  

K+S hat die Sparte, die zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 400 Millionen Euro erwirtschaftete, im Juni 2010 zum Verkauf gestellt. Durch die Veräußerung von Compo will sich der Konzern auf seine beiden Kerngeschäftsfelder Salz und Kali-Düngemittel konzentrieren.

Von

rtr

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