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09.03.2017

12:47 Uhr

BMW-Marge sinkt

Das verflixte siebte Rekordjahr

BMW hat zum siebten Mal in Folge ein Rekordjahr hingelegt: Unter dem Strich erzielte der Autobauer einen Gewinn von fast sieben Milliarden Euro. Allerdings fällt BMW bei der Marge gegenüber dem Erzrivalen zurück.

Der Autobauer verzeichnet das siebte Rekordjahr in Folge – doch Rivale Mercedes erzielt eine höhere Rendite. dpa

BMW

Der Autobauer verzeichnet das siebte Rekordjahr in Folge – doch Rivale Mercedes erzielt eine höhere Rendite.

MünchenHohe Investitionen in neue Modelle haben den Autobauer BMW zum Jahresende 2016 erneut belastet. Wie der Münchner Konzern am Donnerstag mitteilte, blieb in der Kernsparte Automobile trotz Rekordverkaufszahlen weniger hängen als im Jahr zuvor. Die Rendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) sackte auf 8,9 Prozent ab – und lag damit unter den 9,1 Prozent, die Mercedes-Benz im vergangenen Jahr verbuchte.

Während die Schwaben den Betriebsgewinn im Pkw-Geschäft steigern konnten, verbuchten die Münchener in der Autosparte einen Rückgang um 1,8 Prozent auf knapp 7,7 Milliarden Euro. Damit blieben sie unter den Erwartungen der Analysten. Vor allem der Preiskampf sowie der Hochlauf neuer Modelle und Technologien kosteten viel Geld.

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An der Börse fiel die BMW-Aktie zeitweise um rund 3,5 Prozent. Die Anleger können sich trotzdem freuen: Sie bekommen für 2016 mehr Dividende. Weil der Konzern insgesamt das siebte Rekordjahr in Folge einfuhr und noch dazu im vergangenen Jahr 100-jähriges Bestehen feierte, soll die Dividende auf neue Höchstwerte steigen. Für 2016 wollen Vorstand und Aufsichtsrat je Stammaktie 3,50 Euro ausschütten und 3,52 je Vorzugsaktie. Damit zahlt BMW ein Drittel seines Gewinns an die Anteilseigner aus.

Unterm Strich erwirtschafteten die Münchner 2016 ein Ergebnis von 6,91 Milliarden Euro, ein Zuwachs von acht Prozent. Vor Steuern legte der Gewinn ebenfalls auf einen neuen Spitzenwert zu: Das EBT wuchs um 4,8 Prozent auf 9,67 Milliarden Euro. Der Umsatz der BMW-Gruppe stieg um 2,2 Prozent auf 94,16 Milliarden Euro. Die konzernweite EBT-Marge, ab 2017 eine zusätzliche Steuerungsgröße, betrug damit 10,3 Prozent.

Das Autogeschäft unterliegt einem teils jahrelangen Modellzyklus: Langwierige und teure Entwicklungsarbeit geht der Markteinführung neuer Autos voraus. Veraltet die Modellpalette, dann sinkt die Rendite. Mit neuen Fahrzeugen soll dann der Aufschwung wiederkommen.

So auch bei BMW: Neue Autos sollen in diesem Jahr auf den Markt kommen und die Wende bei der seit Jahren sinkenden Gewinnmarge in der Kernsparte einleiten. Für neue Modelle geben Autokäufer in aller Regel wegen besserer Ausstattung mehr Geld aus, die Preise können erhöht werden.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

09.03.2017, 11:48 Uhr

Wäre mal interessant zu erfahren, wieviel Prozent die E-Autos zum Gewinn von BMW beigetragen haben...?

Account gelöscht!

09.03.2017, 12:13 Uhr

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