Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.09.2016

12:49 Uhr

BMW und Audi

Nachfrage in Asien treibt Auto-Absatz hoch

Keine Spur von Sommerflaute: BMW hat im August mehr Autos verkauft als im Vormonat. Vor allem bei SUVs und Elektroautos stieg der Absatz. Auch Audi kann einen neuen Rekord vermelden.

Elektro- und Hybrid-Autos sowie SUVs haben für einen steigenden Absatz beim Münchener Autohersteller im August gesorgt. dpa

BMW

Elektro- und Hybrid-Autos sowie SUVs haben für einen steigenden Absatz beim Münchener Autohersteller im August gesorgt.

MünchenGute Geschäfte in Europa und Asien haben den deutschen Oberklasse-Autobauern im August weitere Verkaufsrekorde beschert. Der BMW-Konzern steigerte die Auslieferungen seiner weiß-blauen Kernmarke binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 142.554 Fahrzeuge. Der Absatz von Audi kletterte im August um 2,9 Prozent auf 132.350 Wagen, wie die VW-Tochter am Dienstag mitteilte. Im Rennen um die Krone im Premiumsegment führte damit Mercedes auch im August: Die Stuttgarter verkauften weltweit 156.246 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 11,8 Prozent entspricht.

Den Herstellern kam der anhaltende Boom bei Geländewagen zupass, aber auch Kleinwagen waren gefragt. Die zu BMW gehörende Marke Mini legte im August um 10,3 Prozent zu auf 22.575 Fahrzeuge. Von allen drei Konzernmarken – dazu zählt auch Rolls-Royce – lieferten die Münchner weltweit 165.431 Wagen aus (plus 5,7 Prozent). Während die Verkaufszahlen der Münchener in Amerika weiter zurückgingen, kletterten sie in Europa und Asien.

In China steigerten die drei Konkurrenten zuletzt ihren Absatz: Der größte Pkw-Markt der Welt hatte vor rund einem Jahr geschwächelt und sich danach zusehends erholt, wenn auch mit niedrigeren Wachstumsraten als zuvor. Wie Audi mitteilte, waren dort vor allem kompakte Modelle gefragt, auch bei Geländewagen.

In China wird nach Ansicht von Experten das Rennen um die begehrte Spitzenposition im Oberklasse-Segment entschieden. BMW will die 2005 erworbene Krone behalten, könnte sie aber in diesem Jahr an Mercedes verlieren. In den ersten acht Monaten verkaufte die Marke mit dem Stern knapp 1,33 Millionen Fahrzeuge und damit etwas mehr als die 1,28 Millionen der Marke BMW.

Audi ist im Absatz-Vergleich zuletzt zurückgefallen, in den ersten acht Monaten landeten die Ingolstädter mit 1,23 Millionen Wagen auf dem dritten Rang. Allerdings betonen alle drei Hersteller neuerdings häufiger, dass neben Absatzzahlen auch Rendite oder Kundenzufriedenheit zur Führungsrolle zählten.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×