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16.07.2013

08:53 Uhr

Bochum

Opel übergibt Teil der Werksflächen an Projekt für neue Jobs

„Bochum Perspektive 2022“ heißt das Projekt, das zumindest einen Teil der Opel-Belegschaft der Ruhrgebietsstadt vor der Arbeitslosigkeit retten soll. Für die Idee wird das Unternehmen Werksflächen überlassen.

Ende 2014 ist Schluss mit der Opel-Produktion in Bochum. dpa

Ende 2014 ist Schluss mit der Opel-Produktion in Bochum.

BochumDer Autobauer Opel will seine Bochumer Werksflächen nach dem Rückzug aus der Ruhrgebietsstadt zum Teil in ein Projekt für neue Jobs einbringen. In dem Brief an die Bochumer Stadtführung heißt es, Opel wolle die Flächen, die für eigene Zwecke nicht mehr benötigt würden, an die geplante Gesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ übertragen. Der Brief von Opel sei am Montag den Ratsfraktionen übergeben worden, sagte ein Stadtsprecher am Dienstag. Der Stadtrat werde sich am Donnerstag mit dem Thema befassen.

„Die Adam Opel AG verfolgt keine wirtschaftlichen Erlösinteressen mit der Übertragung der Grundstücke und schließt eine Vorabveräußerung an Dritte aus“, schreibt die Opel-Führung in dem Brief vom 11. Juli, den die Stadt Bochum veröffentlichte.

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Mit einer Unterbrechung der Entwicklungsarbeit an Opels Familien-Van Zafira wolle man die Wettbewerbsfähigkeit des Modells erhöhen, heißt es. Insider vermuten allerdings einen ganz anderen Grund.

Bochums Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) sagte in einer Erklärung, die geplante Gesellschaft, die helfen soll, den Verlust der Opel-Arbeitsplätze auszugleichen, könne voraussichtlich noch in diesem Jahr gegründet werden. Opel lässt die Autoproduktion in Bochum Ende 2014 auslaufen.

Von

dpa

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